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Frieden schaffen ohne Waffen Mystery Cache

Hidden : 3/4/2022
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Frieden schaffen ohne Waffen...
Nichts scheint aktuell wichtiger zu sein. Doch wie soll das funktionieren?

Wenigstens passiver Widerstand muss erlaubt sein, z.B. gegen vorrückende Feinde die Bäume eines Waldes umzuhauen und als Hindernis im Weg liegen zu lassen.
Doch das wäre verrückt und gar nicht klug!

Es gibt zum Glück eine Sammlung verrückter Erfindungen.




Hier das Inhaltsverzeichnis:
(auch in 3 besser lesbaren Teilen in der Gallery zu finden)




Von den 99 beschriebenen Erfindungen lassen sich einige benutzen, um einer Kriegsgefahr ohne herkömmliche Waffen zu begegnen, auch wenn sie für etwas anderes gedacht waren.
Es gibt dabei Ideen, um gegen Angreifer vorzugehen, die Kriegsführung zu erschweren, das Kriegsmaterial zu schwächen oder auch "natürliche Waffen" zur Verteidigung einzusetzen.
Hier stelle ich eine Auswahl vor, mit kurzer Erläuterung der Idee und den Effekt auf die mögliche Kriegsführung.
Die beschriebene Erfindung ist im Inhaltsverzeichnis zu suchen und die angegebene Seitenzahl im Multichecker einzugeben.

Nun zu den Erfindungen:

1. Ran ans Material des Feindes:
Als "humane Antiwaffe" wurde das Verfahren der expansiven Korrosion mittels eines erfundenen Destruktionsgases entwickelt - für Mensch und Tier unschädlich!
Der Effekt wurde auf Stahl optimiert, um gegenerische Fahrzeuge oder Waffen aus Stahl augenblicklich zerbröseln zu lassen, wenn sie ins Destruktionsgas geraten.
Prinzipiell gibt es auch ein auf Kupfer optimiertes Gas, damit würde die Elektrik in den Fahrzeugen schnell zerstört.

2. Wenn wir schon beim Kupfer sind: es gibt eine Angriffsmöglichkeit, die für den nahenden Feind lästig ist und auch schmerzhaft sein kann: wenn es Metall regnet!
Die Erfindung macht sich zu nutze, dass Pflanzen, die in erzhaltigem Boden wachsen, die Metalle des Bodens aufnehmen.
Im hier entwickelten Extremfall von "Hyperakkumulatorpflanzen" nehmen Nadelbäume, die auf kupferreichem Erzboden wachsen, soviel Kupfer auf, dass regelrechte Metallbäume wachsen, die dann die "Kupfer-Zapfen" abwerfen - wenn der Feind aus entsprechender Höhe einen solchen Zapfen auf den Kopf kriegt, dann gute Nacht!

3. Verbündete Helfer:
Hilfreich sind doch gut getarnte Helfer, die der Feind nicht bemerkt, und wenn doch, dann ist es zu spät.
Gemeint ist der von Chamäleons oder Fröschen bekannte Tarneffekt, denn diese Tiere sind photochrom!
Wahrscheinlich gibt es sogar noch viele weitere Tierarten, die sind nur so perfekt getarnt, dass sie bisher noch nicht vom Menschen entdeckt worden sind - die Tiere tappen quasi im Dunkeln.
Dieser Effekt ist nun Ziel dieser Erfindung, indem photochrome Stoffe entwickelt wurden, die zum Nähen von Kleidung tauglich sind und die diese perfekte Tarnung erreichen.
Das ist alles - der Feind wird sich wundern, wenn er aus dem Nichts eins auf die Nase kriegt!

4. Eine weitere Erfindung soll es den feindlichen Schiffen oder Booten schwer machen, zum Beispiel am Strand anzulanden.
Der entwickelte Effekt sorgt durch Dichteunterschiede des Wassers für unterschiedliche Pegel, die so gerichtet sein können, dass zum Meer hin der Pegel abfällt und der Feind quasi bergauf fahren müsste.
Dieser Effekt müsste natürlich deutlich größer sein als der Seegang, damit es keinen Durchschlupf gibt.
Durch Zugabe von Magnet-Partikeln wird der Effekt noch vergrößert, so kann im Bedarfsfall mit Elektromagneten eine regelrechte Wassermauer vor den Feindschiffen errichtet werden!

5. Alle gegen Einen:
Der Ultrafeind droht mit Attacken, und ALLE anderen Menschen der Erde sind sich einig: Wir halten zusammen dagagegen!
Dafür wurde dieser Effekt ausgerechnet, der sich von der Geschichte ableitet, dass ALLE Chinesen ein Erdbeben auslösen können, wenn sie gleichzeitig vom Tisch hüpfen.
Ein solches Erdbeben ist aber gegen einen Aggressor nicht geeignet, da es viel zu harmlos und auch ungezielt abläuft!
Darum wurde ein Programm entwickelt, das für jeden Punkt der Erdoberfläche ausrechnet, wann genau wo gehüpft werden muss, damit die etwa 7 Milliarden Schockfronten der Einzelsprünge genau da konvergieren, wo der Feind lauert.
Da es vielleicht sehr schwierig ist, die nötige Konvergenz von so vielen Schockfronten zu erreichen, wird alternativ vorgeschlagen, eine möglichst hohe Anzahl von Betonblöcken bereitzuhalten und an Kränen aufzuhängen, die von einem atomuhrgesteuerten Rechner ausgelöst werden.

6. Noch einmal gegen die feindlichen Soldaten:
Es ist bekannt, dass die menschlichen Ohren nicht nur zum Hören, sondern auch für den Gleichgewichtssinn da sind.
Die Organteile zum Hören sind nicht vollständig entkoppelt vom Labyrinth aus drei mit Flüssigkeit gefüllten Bogengängen, die für die Orientierung und das Gleichgewichtsgefühl zuständig sind.
Das macht sich diese Erfindung zunutze, indem der Gehör-Teil mit speziellen Wellenformen gereizt wird, die durch Übersprechen in den Bogengängen eine gerichtete Bewegung der Flüssigkeit erzeugen.
Ergebnis: der Betroffene hat ein Schwindelgefühl, und wenn die Grundfrequenz des erregenden Schalls unhörbar ist, weiß er nicht einmal woher.
Auf jeden Fall ist das das sichere Ende von "im Gleichschritt Marsch"!

7. Flammenwerfer - ganz ohne Feuerwaffen!
Bei der Rinderzucht wird immer über die Methanmengen geklagt, die als schädliches Nebenprodukt entstehen.
Da wäre doch die Kuh der perfekte Flammenwerfer, um sich den Feind vom Hals zu halten?
Die Erfindung hatte nun die Verbesserung der Reichweite und Brenndauer als Ziel, und mit der entwickelten zellulosereichen Diät wurde beides optimiert. Bei den Versuchen ging mancher Stall in Flammen auf!
Zuletzt blieb das Problem der Zündung, und die Erfindung umfasst auch diesen Aspekt: mit phosphorreichen Zusätzen zum Futter und exakter Dosierung konnte der Zündzeitpunkt so erreicht werden, dass die Kuhherden nur dem Feind entgegen getrieben werden müssen - alles andere funktioniert biologisch-automatisch!

8. Nimm dem Feind die Munition:
Am meisten fürchtet jeder A-Bomben, wenn der Feind welche besitzt und damit droht.
Das Problem ist, dass diese Bomben aus großer Entfernung mit Marschflugkörpern oder aus großer Höhe mit Bomber-Flugzeugen herangebracht werden.
Das hier entwickelte Verfahren greift nun exakt in der Microsekunde ein, wenn die Atombombe gezündet wird.
Das sofort aufgebaute Magnet-Schutzfeld sowie der Alpha-Schutzschirm wirken von unterhalb der Bombe, richten alle bei der Explosion entstehenden Alpha-Teilchen in die entgegensetzte Richtung.
Die radioaktiven Komponenten erheben sich dadurch also gegen die Schwerkraft, und alles strahlende Material verschwindet im Weltraum. Je größer die A-Bombe, desto schneller saust das Material davon!
Diese Idee einer "radioaktiven Rakete" wurde auch schon von Hans Dominik 1940 im SF-Roman als Treibstoff SR erwähnt!

9. Und noch einmal ran an die feindlichen Soldaten:
Pheromone spielen bei der Kommunikation von Lebewesen eine wichtige Rolle.
Diese Erfindung nutzt ein eigentlich weniger angenehmes Pheromon zur Attacke von Feinden.
Vereinfacht gesagt, löst das entwickelte Pheromon Angstzustände aus - das Hintergrundbild zeigt die ersten Synthese-Versuche, bei denen der Chemiker ungewollt selber betroffen wurde und vor Angst geschlottert und öfter die Kolben oder Messzylinder zerbrochen hat.
Auf jeden Fall war es dadurch ein längerer Entwicklungsprozess als geplant, dafür funktioniert es nun perfekt.
Jeder Soldat, der dem Pheromon ausgesetzt wurde, macht sich die Hosen voll und kann nicht mehr kämpfen!

10. Rettung in der Luft:
Man kennt im Altweibersommer den Effekt, dass kleine Spinnen an langen Spinnenfäden durch die Luft segeln und enorme Strecken zurücklegen können, bevor sie irgendwo weich landen.
Die daraus entwickelte Erfindung stellt derartige optimierte Spinnenfäden in großer Anzahl her, die gezielt von Flugzeugen aus größerer Höhe zur Rettung abstürzender Flugzeuge oder einzelner Menschen abgeworfen werden können.
Um ein Flugzeug aufzufangen, werden lediglich 1 Tonne Fasern benötigt, die über dem abstürzenden Flugzeug ausgebreitet werden müssten. Wenn die Berechnungen stimmen, würde statt heftigem Aufschlag ein sanftes Aufsetzen erreicht.
Aber exaktes Timing ist hier alles!

11. Verbesserte Späher-Eigenschaften:
Es wäre vorteilhaft, wenn man Wärmestrahlung sehen könnte, um ohne Sichtgerät seine Feinde auch im Dunkeln zu entdecken.
Darum wurde diese Erfindung einer "Photonenbündelungsapparatur" gemacht, die, ähnlich wie der Laser-Effekt, im kohärenten Strahl die Wahrscheinlichkeit von Photonen-Paaren erhöht. Die Energie langwelliger Photonenpaare würde im menschlichen Augen die blauen Rezeptoren anregen!
Alle langwelligen Photonen, die von Gegenständen oder Menschen abgegeben werden, müssten durch den Photonenbündler gelenkt werden und wären dann für jeden sichtbar!
Ist das wirklich einfacher als ein handlicher Bildwandler für jeden Späher?

12. Schneller auf der Flucht:
Ist der Angriff erfolgt, ist es vielleicht zu spät für eine der oben genannten Maßnahmen, aber es ist nie zu spät für eine schnelle Flucht.
Ist der gegnerische Tross auf dem Landweg vorgerückt, dann bleibt oft nur die Flucht über Wasser, egal ob Fluss oder Meer.
Schnell stellt man aber fest, dass das Vorankommen im Wasser eine zähe Sache ist...
Die Erfindung zur Rettung nutzt den Effekt, dass ein Wassertropfen auf einer heißen Kochplatte auf einem Dampfpolster schwebt, reibungslos!
Also benutzt man zur Flucht ein rotglühend gemachtes Schiff, das sofort ein Dampfpolster erzeugt, auf dem die Flucht im Nu gelingt!
Für sportliche Aktivitäten könnte man mit beheizten rotglühenden Spezialschuhen auch im Sommer auf jedem See "Schlittschuh" laufen. Der dafür entwickelte Wasserstiefel ist mit einem Propangas-Brenner in Ringform ausgerüstet!


Das reicht nun aber wirklich, man wird ja schon beim Lesen verrückt!

Hoffen wir, dass nichts davon gebraucht wird - in Wahrheit ist auch wohl noch keine der Erfindungen wirklich soweit erprobt, dass sie guten Gewissens freigegeben werden könnte!

So, nun müssten aber auf jeden Fall alle Informationen gesammelt sein, um die "Bombe", gefüllt mit Luft und nicht Nitroglycerin, zu finden und aus 6.5 Meter Höhe herunterzuangeln.
Also nur schnell die Seitenzahlen im Multichecker eingeben, dann gibt es die Final-Koordinaten.



Für ein Spoilerbild prüfe deine Koordinaten noch einmal hier bei GeoCheck.org!


Viel Spaß beim Angeln, und bitte genau an dieselbe Stelle zurückhängen.

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