Das Wülfrather Kalkgebiet ist eine kleinteilige naturräumliche Einheit. Auf dem Gebiet der bergischen Stadt Wülfrath im Kreis Mettmann.
Die schmale auf 200m Höhe gelegene lössbedeckte Senke besteht aus hellen, stark gefalteten, dickbankigen bis massigen oberdevonischen Massenkalken (Dorper Kalk, Iberger Kalk). Die in dem Kalkgebiet aufgefalteten Kalkrücken heißen Wülfrather Sattel, Rhodenhauser Sattel und Rützkausener Sattel. Die Senke liegt in der Westabdachung des Velberter Höhenrückens und wird im Norden, Osten und Süden von deutlich größeren Höhen umgeben. Nur im Westen ist der Übergang zu den Mettmanner Lößterrassen kaum merklich.
Die Lössböden liegen auf einer stark verkarsten Oberfläche, in der zahlreiche, mit miozänischen Sanden gefüllte Dolinen und tiefe Karren zu finden sind. Trockentäler im Inneren und bachschwinden an den Rändern charakterisieren zusätzlich den Naturraum.
In dem Wülfrather Kalkgebiet liegt der Ortskern der Stadt Wülfrath, der von zahlreichen großflächigen, hautsächlich von der Firma Rheinkalk aktiv bewirtschafteten oder bereits aufgegebenen Kalksteinbrüchen (Steinbruch bei Schlupkothen, Bochumer Bruch, Grube Emanuel, Grube Fortuna, Steinbruch Rhodenhaus, Steinbruch Prangenhaus) umgeben ist. Der Industrielle Kalkabbau in Tagebauen ist der bedeutendste Wirtschaftszweig in Wülfrath, das Rheinkalk-Werk Flandersbach mit dem Steinbruch Rhodenhaus gilt als größtes Europas.
Hier an dieser Stelle könnt ihr euch einen kleinen Eindruck davon verschaffen.
Ich freue mich über Fotos im Log, an deren man den Fortschritt weiter beobachten kann.
Leider wurde seitens der Lhoist-Werke die Parkmöglichkeit zurückgebaut. Nun besteht nur noch die möglichkeit sein CM direkt an der Strasse auf dem Gehweg zu parken. Bitte seit recht vorsichtig, da hier Tempo 100 erlaubt ist. Direkt am Cache zu parken kann ich nicht empfehlen, da sich dort sehr große Schlaglöcher befinden.