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Wo bin ich ? - Des Bergmanns Geleucht ⚒ Mystery Cache

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WR0NGSTUFF: Verbrannt!

Dumm ist der, der dummes tut

**Forrest Gump

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Hidden : 4/1/2022
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Es war einmal ein Junge der in der Nähe von Witten beim Schweinehüten glühende schwarze Steine in einer Feuerstelle fand... So oder so ähnlich könnte der Sage nach die Geschichte des Ruhrbergbaus anfangen.
 

Der urkundlich erste belegte Kohlenbergbau geht zurück auf das Jahr 1296 in Dortmund. Im Jahre 1439 erteilte Adolf II. von Berg dem Johann Schüren das Kohleprivileg.

Aus dem Jahr 1737 gibt es eine Liste welche 105 Zechen mit zusammen 688 Bergleuten verzeichnete.

Nachdem zunächst in Stollenform horizontal in den Berg abgebaut wurde, reichten seit Mitte des 19. Jahrhundert die Kapazitäten nicht mehr aus und bei dem vertikalen Tiefbau wurde erstmals die Mergelgrenze überwunden. Bei den ersten Tiefbauzechen nördlich der Ruhr z.B. in Essen mussten die Schächte durch ein Mergeldeckgebirge von 30 m bis 100 m abgeteuft werden. 

Die Kohle wurde bei der sogenannten Streckenförderung in Förderwagen (Loore/Hunte) transportiert, die entweder von Schleppern oder von Grubenpferden gezogen wurden.

„Ein Bergmann ohne Licht ist ein armer Wicht“ (deutsches Sprichwort)

Daher hatte jeder Bergmann eine „persönliche“ Grubenlampe, in der Regel mit seiner Arbeiternummer.

In der Stein- und Bronzezeit war der Kienspan die erste Lichtquelle im Bergbau. Dieser wich in der Antike tönernen Froschlampen zeitgleich wurden auch Kerzen verwendet. Es folgten zahlreiche Formen (Froschlampen, Kugellampen, Tunnellampen, Blenden) aus unterschiedlichen Materialien (Holz, Eisen, Messing) und mit unterschiedlichen Brennmitteln (Karbid, Talg, Rüböl, Gas, Kerosin). Dadurch wurde das Licht unter Tage sichergestellt.

Was blieb war die Gefahr von Schlagwetterexplosionen.

Um sich vor den bösen Wettern zu schützen setzten die Bergleute zunächst Kanarienvögel in einem speziell tragbaren Käfig ein. Wenn der Vogel plötzlich aufhörte zu singen war es ein Alarmsignal und die Bergleute konnten sich in Sicherheit bringen.

Spoiler: Wisst ihr nun, weshalb es rund um Zollverein in Essen die großen gelben Kanarienvögel gibt?

Die Erfindung der Sicherheitsgrubenlampen war eine Lösung für beides – sie spenden Licht ohne die hoch explosiven Gase zu entzünden. Es gibt sie von vielen verschiedenen Herstellern (Seippel, Friemann & Wolf, Gewerkschaft Carl, Concordia-Elektrizitäts AG, …), verschiedenen Materialien (Eisen, Messing, Alu,) Größen und für verschiedene Anwendungsbereiche.

Ein ganz besonderes Exemplar müsst ihr nun finden um zur Dose zu gelangen!

 

Wo bin ich?

Stelle dich vor die Lampe auf dem Bürgersteig mit der Straße im Rücken und peile:

96 m - 191 °

 

Additional Hints (No hints available.)