Die Wimper im Wurstsalat
Heute morgen saßen Professor Merguez und ich in der Mensa. Wir hatten uns beide einen Wurstsalat geholt und während wir aßen, diskutierten wir über die neuesten Erkenntnisse aus der Proteomforschung.
Doch dann fiel mir etwas auf: Zwischen den Wurst- und Käsestreifen lag ein einzelnes Haar. Es war fein, gebogen und von der Struktur her ungewöhnlich – es sah aus wie eine Wimper. „Schau mal!“, sagte ich und hielt es hoch. „Denkst du, das ist eine Wimper?“
Er musterte es und schmunzelte. „Vielleicht von einem der Küchenmitarbeiter? Oder von dir?“ Ich schüttelte den Kopf. „Ich habe helle Wimpern. Das hier ist dunkler.“
Aus Neugier beschlossen wir, das Haar untersuchen zu lassen. Also brachten wir es zu unserem Kollegen, Professor Muggelmann, einem Experten in der Massenspektrometrie. Er nahm das Haar mit spürbarem Interesse entgegen und versprach, es sofort zu analysieren.
Ein paar Stunden später standen wir wieder in seinem Labor. Muggelmann grinste. „Ich habe die Analyse abgeschlossen. Und das Erstaunliche ist—“
Weiter kam er nicht. Die Tür flog auf, und Frau Krüger, die Sekretärin des Instituts, stürmte herein. „Herr Professor, Sie müssen sofort ans Telefon! Es ist ein dringender Anruf aus Stockholm!“
Muggelmann zögerte kurz, dann warf er einen entschuldigenden Blick in unsere Richtung und verließ eilig das Büro. Auf seinem Schreibtisch lag noch ein Blatt Papier mit den Analyseergebnissen. Ich griff danach und betrachtete es: Es enthielt einige seltsame Signale und Zahlen. Die Herkunft des Haares war offenbar irgendwo in diesen Daten versteckt.
Kannst du helfen die Daten auszuwerten und herausfinden, wer in der Mensa sein Haar verlor? Vielleicht findet sich ja etwas Hilfreiches im Büro des Professors.
