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Lost Place - Napoleonbrücke Traditional Cache

Hidden : 4/12/2022
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


 

( Eigentlicher Name: Myrtengrabenbrücke )

Die Ortsbezeichnung „Preittenstein“ – vielleicht als Hinweis auf die dortigen „breiten Steine“ der Felswände zu verstehen – taucht zum ersten Mal 1220 auf, als in einer Urkunde von verschiedenen Besitzungen der Burgherren von Klamm die Rede war. Im übrigen gab es von der abgelegenen Region am „Cerwald“ (Semmering) anscheinend bis 1799 nicht viel mehr zu berichten als: „Ein zerstreuter Ort im Gebirge hinter Klamm, 1 ½ Stunden von Schottwien“.

Im Jahr 1805 war ein Breitensteiner knapp daran, in die Weltgeschichte einzugehen. Die Franzosen hielten das Land besetzt und Napoleon selbst hatte in Schottwien Quartier bezogen. Als der Bergbauer Polleros und einer seiner Freunde dies hörten und noch dazu erfuhren, dass Napoleon auf den Semmering zu reiten beabsichtigte, beschlossen sie, ihn bei der Myrtenbrücke anzugreifen und zu erschießen. Da der Franzosenkaiser seine Inspektionstour jedoch schon beim Bärenwirt beendete, ging der schwarze Plan daneben, aber immer noch wissen zumindest alle Einheimischen, wer der „Napoleonbauer“ war.

 

Nach dem missglückten Attentatsversuch gab es für Breitenstein noch vier Jahrzehnte stiller Abgeschiedenheit vom übrigen Weltgeschehen. Der Fürst von und zu Liechtenstein, seit 1830/31 Großgrundbesitzer in der Gegend, hatte zwar entlang des Haidbaches im Bereich der Einmündungen des Lechner- und Myrtengrabens einen „Landschaftsgarten“ anlegen lassen: mit romantischen Grotten, einem Schweizerhaus, einer Art Gloriette, einem künstlichen See samt Wasserfall und anderen Sehenswürdigkeiten, aber wohl mehr zur eigenen Erbauung denn als Attraktion für irgendwelche „Touristen“; die machten damals um drohend aufragende Felswände immer noch einen großen Bogen.

 

Die Biedermeieridylle fand ein jähes Ende, als 1848 der geniale Ingenieur Karl Ritter von Ghega mit dem Ausbau der Südbahnstrecke betraut wurde. Der effektvollste, gleichzeitig aber auch schwierigste Abschnitt der ersten Gebirgsbahn der Welt führte ja über Breitensteiner Territorium, das damals erst am Semmeringpass endete. Das bislang abgelegene kleine „Amt“ rückte daher in den Mittelpunkt des Geschehens und wurde zur Großbaustelle. Tausende Arbeiter aus allen teilen der Monarchie hausten ringsum in Notquartieren; und über tausend fanden dort auch den Tod, weil Seuchen sie hinwegrafften.

 

Achtung:  Der Cache ist nicht auf oder an der neuen Brücke über diese die Semmeringstraße führt !  Um den Cache zu finden muss man sich schon auf die     

Suche an der alten Semmeringstraße zu Napoleons Zeiten machen!

Vom Parplatz aus sind es 10 Minuten über die alte Semmering Straße bis zum Cache. Cacher die eine Abkürzung über das steile Gelände vor der aktuellen Brücke versuchen, handeln auf eigenes Risiko!

 

Additional Hints (Decrypt)

Sryffcnygr va Evpughat arhre Oeüpxr, yvaxr Frvgr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)