Die Hausnummer der Örtlichkeit im wilden Levedagsen ist die 13
Dorfgemeinschaftshaus Levedagsen
Das Dorfgemeinschaftshaus, markant mit der Sirene auf dem Dach, wurde 1903 gebaut und beherbergte ursprünglich die Levedagser Schule. Hier erhielten die Kinder des Dorfes bis 1970 Unterricht. Erste Hinweise auf eine Schule in Levedagsen datieren aus dem Jahr 1645. Die Genehmigung, ein eigenes Schulgebäude errichten zu dürfen, erhielten die Levedagser 1724. Vorher waren die Kinder, wie zu der Zeit üblich, reihum in einzelnen Bauernhäusern von einem Schulmeister unterrichtet worden. Zeitweise gingen die Kinder aber auch ins benachbarte Salzhemmendorf, denn nicht immer fand sich ein Schulmeister für Levedagsen.
Die erste Schule stand auf dem heutigen Spielplatz neben dem Dorfgemeinschaftshaus. Sie wurde 1954 teilweise und 1975 komplett abgerissen. Der dadurch frei werdende Platz diente als Schulhof für das benachbarte Schulhaus.
1861 errichtete die Gemeinde gegenüber dem alten Schulgebäude eine neue Schule mit Lehrerwohnung, die alte Schule bot nicht mehr genügend Raum. Zur neuen Schule gehörten auch Stallungen und eine neue Scheune, denn neben dem Unterricht betrieben die Lehrer in Levedagsen, wie auch in vielen anderen Dörfern, noch Landwirtschaft, um ihre Familien ernähren zu können. Das Lehrergehalt fiel in der damaligen Zeit eher mager aus.