T 4 Cache, Listing lesen, anspruchsvoll!
Der Cache zeigt euch Spuren und Mundlöcher vom aufgelassenen Bleibergwerk. Die Eingänge sind verschlossen, betreten ist verboten!
Es gibt 2 Möglichkeiten, um zum Final zu gelangen. Selber entscheiden!
Das Foto "Übersicht beide Möglichkeiten" ansehen!
Ein Forstweg führt bis auf 30 m zum Cache, dieser darf nicht mehr verwendet werden! Daher wurde das Listing auch komplett umgeschrieben!
Der Cache führt euch in einen steilen, weglosen Wald.
Wegpunkte erleichtern die Annäherung und zeigen euch zusätzlich im Zielgebiet besondere Stellen.
Wasserdichte, mindestens knöchelhohe Schuhe sind hier von Vorteil.
Die Wegpunkte auf dem Foto Übersicht:
1 - 4 sind für den Aufstieg vom Lauchsee.
S 4 bis S 9 zeigen euch besondere Bergbauspuren.
S 3 bis S1 sind eine Alternative für den Abstieg zur Straße.
Zusätzliche Hinweise
Große Baumwurzelhöhle unter einer Fichte, das Spoilerfoto beachten! Nicht im Berg!
Das Final ist hier: N 47° 28.068 E 012° 31.951
Nun die 2 Möglichkeiten: Start am Lost Place Holzhaus, von dort entlang der Wegpunkte 1 - 5 durch den steilen, teilweise feuchten Waldboden hochsteigen: ca. 100 Höhenmeter Aufstieg.
Haltet euch am Aufstieg rechts vom Graben. Wenn ihr oben den Beginn vom Graben erreicht habt, quert ihr links aufwärts weiter hoch. Die linke Grenze, welche nicht überquert werden darf, ist durch Stacheldraht eingezäunt: Weidevieh. Nach dem Final entlang der Wegpunkte S 8 bis S 4 die Spuren vom Bergwerk ansehen. Haltet euch an sich sichtbaren Felsen, dort sind die Spuren vom Bergbau. Abstieg: denselben Weg zurück oder über die Wegpunkte S 3 bis S 1 und auf der Straße zurück zum Parkplatz. Bitte zwischen S 2 und S 1 nicht das Privatgrundstück betreten!
Die 2. Möglichkeit: Vom Parkplatz entlang der Straße Richtung S 1 gehen. Vor S 1 die schwarze Stiege verwenden, um auf den Feldweg zu kommen. Von S 2 über das Brachland die Böschung hinauf zu S 3. Im Wald seid ihr dann im ehemaligen Bergbaugebiet. Die Wegpunkte S 3 bis S 8 zeigen euch interessante Spuren vom Bergbau. Es geht hier durch steilen, weglosen Wald! Trittsicherheit ist in so einem Gelände ist erforderlich, daher T 4! Nach S 8 ist das Final vom Rätsel nicht mehr weit.
Das Wasser aus dem Brunnen würde ich hier nicht trinken, es kommt aus einem aufgelassenen Bleibergwerk!
Hier wurde ca. 400 Jahre lang Bleierz abgebaut. An weiteren 5 Orten gab es auch Bergwerke. 1477 bestand bereits ein Bleibergwerk am Bärfeld. Es wurden in Fieberbrunn vor allem Eisen, Blei, Kupfer und Farbstoffe abgebaut. Verarbeitet wurde das Erz im Ortsteil Rosenegg, es wurden auch große Mengen Silbererz aus Nachbargemeinden verhüttet.
Erkennbar sind hier Gräben, welche durch eingestürzte Stollen entstanden sind. In den rund 130 Jahren seit Ende des Bergbaues hat sich hier viel verändert: Die Mundlöcher, das sind Eingänge in den Berg, wurden in den meisten Bereichen im Laufe der Zeit verschüttet. Wasser drang in den Bergbau ein, oberflächliche Stollen stürzten ein. Die Abraumhalden sind zugewachsen und sind schwer erkennbar. Ab dem Final sind viele Mundlöcher im Felsen und ein kurzes Stück sieht man von draußen zwischen den Gittern hinein und hört das Plätschern von Wasser.
Das ehemalige Bergbaugebiet umfasst auf dieser Höhe fast den gesamten Wald bis zum westlichen Wiesenrand.
Achtung: Das Betreten der Stollen ist verboten! Überdies sind die Mundlöcher mit Gittern verschlossen.
Am Final könnt ihr aber einen guten Eindruck mit den zusätzlichen Wegpunkten vom ehemaligen Bergwerk gewinnen.
Ihr sucht den Cache auf eigene Gefahr, für Unfälle wird keine Haftung übernommen!
Viel Spass wünscht
tiroler2