
Dieser Cache ist ein kleiner Dank an firefighter0112 für die vielen schönen Feuerwehr-Mystery!
Feuerwehr und Kirche stehen gleich nebeneinader in der Dorfmitte.
Das genaue Baudatum der Kirche ist nicht überliefert. Vermutlich nach 1301 bis 1400.
Sie wurde ursprünglich aus Feldsteinen errichtet, die kaum behauen und nur schwach lagig geschichtet wurden. Nach den erheblichen Zerstörungen verwendeten Handwerker überwiegend rötlichen Mauerstein, um die Schäden zu beheben. Teile des Bauwerks sind darüber hinaus verputzt. Der Chor ist gerade und nicht eingezogen. An der Ostwand sind zwei hohe Lanzettfenster, deren Gewände aus zweifach getrepptem Mauerstein errichtet wurden. Dazwischen ist mittig der zugesetzte Rest einer kleinen, spitzbogenförmigen Öffnung erkennbar. Darüber sind zwei ebenfalls zugesetzte, hochrechteckige Blenden. Oberhalb sind mittig ein kleiner Zahnfries, darüber drei mit Mauerstein gestaltete Kreuze sowie eine ebenfalls zugesetzte Dreifenstergruppe mit einem überhöhten Lanzettfenster, das bis in den mit zwei Fialen verzierten Giebel hineinreicht. In Höhe des Dachfirsts ist ein weiteres gemauertes Kreuz.
Die Nordseite des Kirchenschiffs wird von je drei hohen, annähernd über die gesamte Höhe der Schiffswand reichenden Spitzbogenfenstern dominiert. Die Gewände sind ebenfalls mit getrepptem Mauerwerk verziert. Am Übergang zum Westturm ist ein kleiner, rechteckiger Anbau mit einem Spitzbogenfenster an seiner Nordseite. An der Südseite sind ebenfalls drei Lanzettfenster, die jedoch nicht gleich weit über die Fassade verteilt wurden. Vielmehr errichteten Handwerker zwischen dem östlich gelegenen und den beiden weiteren Fenstern eine Sakristei mit einem rechteckigen Grundriss. Sie kann von Süden her betreten werden. An der West- und Ostwand sind je zwei Spitzbogenfenster.
Der Westturm ist mit einer Länge von 6 m und einer Breite von rund 7,6 m querrechteckig. Er wurde aus unregelmäßig geschichteten und unbehauenen Feldsteinen errichtet. Lediglich die Ecksteine aus Kalkstein sind sorgfältig behauen. Der Zugang erfolgt über ein großes und spitzbogenförmiges Portal an der Westseite, das ebenfalls zweifach getreppt ist. Darüber ist ein großes Ochsenauge. Weitere Öffnungen sind nicht vorhanden. Im mittleren Turmgeschoss ist an der Nord- und Südseite je ein kleines, rechteckiges Fenster. Darüber ist das Glockengeschoss. An jeder Seite sind zwei schmale, gedrückt-spitzbogenförmige Klangarkaden. Diese dürften noch aus der Bauzeit der Kirche stammen. An der Ostseite werden diese vom Dachfirst teilweise verdeckt – vermutlich eine Folge des Wiederaufbaus, die mit einer Erhöhung der Mauerkrone am Kirchenschiff einherging. Daran schließt sich das spitze Walmdach an, auf dem ein Kreuz thront.
Im Turm hängen drei Glocken. Zwei wurden 1930 in Hennickendorf gegossen. Die dritte mit einem Durchmesser von 80 cm stammt aus dem Jahr 1624. (Wikipedia)
Der Friedhof muss nicht betreten werden.
Bitte einen Stift mitbringen!
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