Nahe des Caches findet sich die Griebigensteinhöhle, eine von etlichen (angeblich 33) Karsthöhlen der Gemarkung Oberkochen. Der frei zugängliche Bereich ist ca. 20 m lang, 8 m tief mit einer Eingangshöhe 2,20 m und Eingangsbreite 2,40 m und zeigt einige Versinterungen, aber keine Tropfsteine. Angeblich soll die Höhle in vergangenen Jahrhunderten bei Kriegsgefahr Fluchtpunkt der Oberkochener gewesen sein.
Im "Ostalb-Einhorn", Heft 26, vom Juni 1980 finden sich folgende Informationen:
„Hartnäckig hält sich eine Geschichte aus den dreißiger Jahren, wonach ein verstorbener Bürger einen Hund, den ominösen Höhlendackel, in die Höhle gejagt habe, der dann beim Pulverturm, oder, in anderer Version, im Bereich des Klosters Königsbronn wieder aufgetaucht sei. Selbst wenn diese Geschichte irgendwann geschickt erfunden wurde, so zeigt sie doch, dass die Höhle auch im 20. Jahrhundert noch immer von sich reden macht."
Nicht zuletzt wegen dieser Geschichte gab es Vermutungen, dass die Höhle sich in der Tiefe fortsetzt und somit nur der Eingang zu einem größeren Höhlensystem darstellt. Um diese Vermutung zu belegen organisierte ein Lehrer des Oberkochener Gymnasiums (heute EAG) eine Grabungsaktion. Vom 25.5.-23.9.1979 haben über 50 Schüler in 25 "Buddelaktionen" (während der Ferien ganztägig) den zwischenzeitlich ziemlich verschütteten Höhleneingangsbereich freigelegt und nach einer in die Tiefe führenden Fortsetzung gesucht.
Am 15.9. erfolgte der entscheidende Durchbruch: Thomas Hierholz hatte einen Einstiegschacht entdeckt, der dann am 23.9. in drei neue Hallen führte: den Rittersaal, die Pulverhalle und die Katharinagrotte, die für Oberkochener Verhältnisse phantastische Versinterungen und Tropfsteine aufweisen. Beide Hallen sind allerdings für "Normalverbraucher" nicht erreichbar. Die Pulverhalle ist über 15 m lang und bis zu 3 m hoch. Die Gesamtlänge der Höhle verlängerte sich dadurch auf über 50 Meter.
Die Chance, eine Fortsetzung zu finden, werden von den Entdeckern und von Höhlenforschern aus Stuttgart und Laichingen als gut beurteilt. Das Landesamt für Denkmalschutz, Abteilung Bodendenkmalpflege, hat am 15.3.1980 offiziell grünes Licht für weitere Aktionen am Griebigenstein gegeben, sofern der Eingangsbereich der Höhle, der grundsätzlich bei jeder Höhle der Schwäbischen Alb aus archäologischer Sicht interessant sein kann, unangetastet bleibt. Die weiteren Arbeiten gestalteten sich jedoch bald so risikoreich, dass sie aus Gründen der Sicherheit eingestellt wurden.
Während dieser "heißen Zeit" im Jahre 1979 war die Höhle Ziel von zahllosen Interessenten, wurde dann aber auf Wunsch der Höhlenforscher von der Stadt aus Gründen der Sicherheit und der Fledermäuse wegen bis 1988 provisorisch mit einer Bretterwand verschlossen.
Inzwischen ist der Eingang wieder frei und öffentlich zugänglich. Der Eingang liegt eher versteckt im Dickicht, die Zugangswege ändern sich im Lauf der Jahre. Früher war er von oben, direkt vom Esshaldeweg aus zugänglich, wegen der starken Verbuschung, der Steilheit des Hangs und der damit verbundenen Absturzgefahr im unübersichtlichen Gelände empfiehlt sich der Zugang von unten. Es gibt einen Verbindungsweg zwischen Esshaldeweg (Referenzpunkt 1a) und der Kuhsteige (Referenzpunkt 1b), von dort der Zugang über Referenzpunkt 2. Der Verbindungsweg beginnt auch schon zuzuwachsen, ist mit normalem Rad / Ebike m.E.n. nicht sinnvoll zu befahren, sollte zu Fuß aber kein Problem sein.
Da die Höhle in den Wintermonaten wegen Fledermausschutz vom 1.10.-31.3. gesperrt ist, ist der Cache selber ein paar Meter neben dem Höhleneingang platziert. Bitte die Höhle in dieser Zeit NICHT betreten! Für die Erforschung der Höhle in der übrigen Zeit empfiehlt sich eine Taschenlampe. Vorsicht, in der Höhle ist es je nach Witterung rutschig!