Der Schatz am Silberberg
Es gibt eine Sage, nach der Zwerge im Silber- bzw. Osterberg bei Garßen eine Kinderwiege voll Edelmetalle vergraben haben. Zwei Garßener Brüder sollen versucht haben, den Schatz zu heben und haben dabei erstens die Zwerge verscheucht und zweitens ihre Beute auch noch verloren. Angeblich hörte man noch lange die jammernden Zwerge, die um ihren Schatz trauerten.
Ihr könnt Eure Schaufeln also zu Hause lassen: der Schatz ist weg!
Um die Zwerge zu beruhigen, hat ein Künstler jedoch im Jahr 2001 mit einer Schulklasse eine Steinplatte zum Gedenken an diese Sage angefertigt und im Wald ausgelegt. Aber die Steinplatte ist leider nun auch weg. Arme Zwerge!

Bildquelle: Lüneburger Heide GmbH
Nun ja, die Bank ist sowieso der schönere Platz, wie ich finde. Wegen der ehemaligen Steinplatte möchte ich nicht, dass jemand für den Geocache durchs Unterholz kriechen muss, nur um dort vorwiegend Abfall vorzufinden.
Genießt die Aussicht auf Garßen und ruht Euch von der Suche aus!
Nachtrag: gemeinsam mit dem Geocacher thbe haben wir versucht, die Platte zu finden, was uns leider nicht gelungen ist; stattdessen fanden wir nur die spärlichen Reste einer kleinen, zerbrochenen Hinweistafel auf die Steinplatte an einem Baum (wo wir nunmehr die Steinplatte vermuten, das wird noch Gegenstand genauerer Untersuchungen werden), ferner den Gaußschen Messstein und einen uralten Mystery-Cache. Immerhin. Das alles befindet sich aber eher in der Nähe der Informationstafel zum Gauß-Stein am Abzweig zur Lobetal-Arbeit. Falls Ihr danach suchen wollt: Ihr braucht gutes, geschlossenes Schuhwerk und lange, feste Hosen, es ist alles mit Brombeeren und Brennnesseln überwuchert! Mit dem Geocache hier hat all das aber nichts zu tun, der bleibt bei der Bank, wo er ist (Koordinaten im Listing).
Näheres hier:
BYOP – Stift bitte mitbringen!