
Im Jahre 1811 wurde die Schule mit sechs Kindern auf Betreiben einiger engagierter Bauern gegründet. Die Kinder kamen aus Trog, Modriach, St. Martin am Wöllmisberg, Steinberg, Greisdorf und Sommereben zusammen. Die Kinder wurden zunächst in der Gregerbauernkeusche unterrichtet. Ein ehrsamer Binder erbot sich die Kinder gegen Kost und Logis zu unterrichten. Im Jahr 1846 wurde ein erstes Schulhaus errichtet und in den folgenden Jahren immer wieder erweitert und renoviert. 1872 wurde die Schule in Sommereben öffentlich und Aufzeichnungen darüber gibt es seit 1878. Die Schule wurde in der Folge von immer mehr Schülern frequentiert, so wurden zu Spitzenzeiten 120 Kinder unterrichtet. Gönner der Schule waren u. a. LH Josef Krainer sen. und Erzherzog Johann. Festgehalten ist aber auch dass Kaiser Franz Josef der Schule einmal 200 Gulden spendete. 1999/2000 gab es noch 43 Kinder beim Unterricht, jetzt zum Schluss waren es nur noch neun.
Nach 202 Jahren Volksschule Sommereben gab es den am 05.07.2013 den letzten Schultag, denn der Unterricht in der Volksschule wurde eingestellt.