Der Cache befindet sich in einem Landschaftschutzgebiet mit der ortsüblichen, der Jahreszeit entsprechenden natürlichen Vegetation. Der Cache ist vorhanden und wurde im Juni 2024 gewartet.
Vor Aufsuchen des Caches bitte ich zu bedenken, das der Cache sich in einem Landschaftsschutzgebiet befindet und die geltenden Bestimmungen zum Schutz der Natur und der Landschaft zu beachten sind. Die Vegetation ist im Umfeld des Caches und am Wanderweg der Jahreszeit entsprechend ausgebildet.
Der Ausbau und die Gestaltung des Weges ist in Planung, gestaltet sich aber wegen der klammen finanziellen und personellen Ressoursen der kommunalen Verwaltung als sehr schwierig. Ich bitte diesbezüglich um Verständnis.
Der Cache befindet sich auf der südlichen Seite des Sagen- und Geschichtswanderweges. Der Cache ist gut versteckt, kann aber leicht gefunden werden. Das nächste, zum Multi- / Mathe-Cache gehörige Versteck befinden sich in ca. 37,83m Entfernung in östlicher Richtung nach Seehausen und kann gut zu Fuß aufgesucht werden. Nach Auffinden des Caches findest Du im Container eine Rechenaufgabe. Zum Lösen der Aufgabe solltest Du dich vorher mit dem Umrechnen von GPS-Koordinatensystemen in andere Formate und Lösungswegen von trigonometrischen Aufgaben, der Geometrie von Dreiecken in der Ebene befassen. Dazu benötigst Du einen dazu geeigneten Taschenrechner, ein Blatt Papier oder eine nutzbare App auf Deinem Smartphone.
Vom „Cache-Versteck“ aus kann man in nordöstlicher Richtung den bewaldeten historischen „Göpelschacht“ sehen. Der historische Flurname „auf dem alten Schachtfeld“ zeigt an, dass in der Umgebung des Sauerbaches historischer Bergbau betrieben wurde. 1702 hat ein Oschersleber Bürger dem zuständigen Bergamt, den Abbau von Kohle angezeigt. Als Göpel, oder Göpelwerk, früher auch „Göpelkunst“, wird eine Kraftmaschine bezeichnet, die durch Muskel-, Wasser-, Wind- oder Dampfkraft angetrieben wird. Das Göpelwerk besteht mindestens aus einer meist senkrechten Antriebswelle und aus einem einfachen Getriebe mit einer Abtriebswelle. Das Gebäude, in dem der Göpel untergebracht ist, wird mit „Göpelhaus“ bzw. „-kaue“ oder auch „Treibekaue“ bezeichnet. Am Sagen- und Geschichtswanderweg stand das „Göpelhaus“ über der in heutiger Zeit kreisrunden bewaldeten Vertiefung. Auf der östlichen Seite des im Tal verlaufenden Sauerbaches befanden sich auf der östlichen Hanglage zu der benannten Zeit mehrere Schachtanlagen ohne Göpelförderanlagen.
Göpel kamen in Mitteleuropa seit dem ausgehenden 14. Jahrhundert vor allem im historischen Bergbau als Förderanlagen zum Einsatz. Später wurden sie auch in der Landwirtschaft zum Antrieb von Maschinen eingesetzt. Kleinere oder größere Modellnachbildungen in Form von Göpelpyramiden sind heute beliebte erzgebirgische Weihnachtsdekorationen.