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Möckerns Kirchenrunde #11 St. Elisabeth Zeddenick Traditional Cache

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goldbroiler62: Hier wird erstmal geschlossen bis der Owner einen Nachfolger gefunden hat.

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Hidden : 7/29/2022
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


In dieser Kirchenrunde werdet ihr alle Kirchen im Pfarrbereich Möckern besuchen und kennenlernen. Eine schöne Runde, die auch gut mit dem Fahrrad zu absolvieren ist. Es handelt sich meist um einen Petling, den ihr sucht. Bei keinem Cache muss privater Grund betreten werden. Wer gern eine Kirche besichtigen möchte, findet den Ansprechpartner von vor Ort dafür meist in den Schaukästen.

 

Die Elisabethkirche

Gebaut wurde die Kirche vermutlich Mitte des 12. Jahrhunderts. Es ist ein für die Gegend typischer Bau mit Wehrturm, langgestrecktem Kirchenschiff, Chor und Apsis. Viele Teile der romanischen Zeit sind noch deutlich zu erkennen. Der Name “St. Elisabeth” wurde der Kirche erst später verliehen. Eine Abbildung der Heiligen Elisabeth ist in der Kirche nicht vorhanden.

Der Innenraum des Gotteshauses birgt so manche Kostbarkeiten: Im Chor und in der Apsis wurden Endes des 19 Jahrhunderts bei Vergrößerungsarbeiten der Apsisfenster romanische Wandmalereien entdeckt. Von der Gemeinde Zeddenick und dem Denkmalschutz Halle wurde der Restaurationsmaler August Olbers berufen, der zwischen 1900 – 1902 diese romanischen Malereien restaurierte. Er verwendete historische Farbtöne, verbunden mit der Intention des 19. Jahrhunderts.

Unterhalb, teils zwischen den Apsisfenstern, befinden sich 8 Heilige, die der Maler Olbers durch getreu nachgemalte Kopien auf Stoff ergänzt hat. Man nennt solche aufgeklebten Stoffbilder Marouflagen (vom Französischen “maroufle” = Leim). Links im Chor auf der Nordseite sind unterhalb des Originalfensters aus der romanischen Zeit ebenfalls solche Marouflagen. Teilweise sind diese im Laufe der Zeit leider abgefallen, bzw. abgerissen worden. Denn inzwischen hat diese Art der Restaurierung großen kunstgeschichtlichen Wert.

Auf der Nordseite müssen einmal 7 Heilige abgebildet gewesen sein. Auf der Südseite befinden sich die gleichen Friesen, so dass mit Bestimmtheit anzunehmen ist, dass dort vor dem Einbau des bunten großen Christusglasfensters (ung. Mitte des 19. Jahrhunderts) auch 7 Heilige dargestellt wurden. Vom Begriff der “14 Nothelfer” kann im 12 Jahrhundert vermutlich noch nicht gesprochen werden. Die drei heiligen Frauen sind von links nach rechts die heilige Margarete, die heilige Barbara und die heilige Katharina. Die heiligen Männer sind trotz ihrer  Attribute nicht klar zu identifizieren. Von Zeddenick aus gelangen Sie in wenigen Minuten zum Ausgangspunkt der Kirchenrunde nach Ziepel zurück. Wir hoffen, Ihr hattet viel Spaß auf der Runde.

Additional Hints (No hints available.)