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Historische Gebäude in GT - #5 Avenstroths Mühle Mystery Cache

Hidden : 8/6/2022
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Mit dieser kleinen Reihe wollen wir auf historische Gebäude in Gütersloh aufmerksam machen, die für die Stadtentwicklung einen Einfluss hatten.

 

Die erste urkundliche Erwähnung der Mühle Avenstroth datiert aus dem Jahre 1532. Damals kauften die Herren von Rheda unter anderem auch diese wohl älteste Gütersloher Mühle an der Dalke. Zur damaligen Zeit gab es sogenannte "Zwangsmühlen", bei denen die umliegenden Bauern ihr Getreide per Dekret mahlen lassen mussten. Ein Anteil des Mahllohns wurde dann von der Gutsverwaltung Rheda eingezogen. Der Mühle Avenstroth wurden die Bauernschaften aus Nordhorn, Sundern und des halben Dorfes Gütersloh zugeordnet.

 

Im 17. und 18. Jahrhundert wurde in der Mühle hauptsächlich Roggen, Weizen, Gerste und Buchweizen gemalen. Seit 1734 gab es auch eine Ölmühle, in der Hanfsamen, Leinsamen, Rübsamen und Bucheckern gemalen wurden. Im Jahre 1817 kauften die Fabrikantenbrüder Niemöller die Mühle vom damligen Fürsten zu Bentheim-Tecklenburg-Rheda. Sie planten und realisierten eine Erweiterung der Mühle Avenstroth, die ab dem Jahre 1825 umgesetzt war. Seit 1829 gab es damit 3 unterschlägige Wasserräder (das Wasser strömt unten am Mühlrad entlang) und eine erste Dampfmaschine mit 24 PS. Damit erwarb sich die Mühle in den 1850-er Jahren den Ruf einer "bedeutenden Mehlfabrik", was zu der Entwicklung der Dorfes Gütersloh zu einem Industriestandort passte.

 

Bei einem Großbrand wurde 1902 ein großer Teil der alten Mühle und das gesamte Getreidelager zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte schnell, so dass die Mühle ab 1903 wieder arbeiten konnte. 1911 verkauften die Niemöllers die Mühle an die Firma Schrewe & Co./W. Knufinke, 1937 ging der Besitz an die Städtische Sparkasse über. In den Kriegsjahren 1939 bis 1945 war es verboten, Weizen und Roggen an das Vieh zu verfüttern. Da auf dem heimischen, sandigen Boden aber gerade der Roggen gut wächst, wurde entgegen der Vorschrift immer wieder Roggen zwischen das eigentliche Viehfütter, der Gerste und dem Hafer, gemischt. 1953 endete die Eigentümerschaft der Sparkasse und die Stadtwerke Gütersloh übernahmen die Mühle Avenstroth. Das Gebäude wurde unter Denkmalschutz gestellt, im Jahr 1993/1994 erfolgte eine grundlegende Sanierung. Die Firma HUSEMANN stiftete einen weiteren Generator zur Stromerzeugung. Heute werden somit ca. 104.000 kWh Strom im Jahr erzeugt, was zur Versorgung von 25 Einfamilienhäusern ausreicht. Im Umfeld der Mühle Avenstroth sind von den Stadtwerken Gütersloh 2 Infotafeln aufgebaut worden, auf denen ebenfalls über die Geschichte dieser Mühle geschrieben steht.

 

Quellen: Bürgerverein Sundern, Heimatverein Gütersloh

 

Um das Finale zu finden, müsst Ihr vor Ort 6 Fragen beantworten. Die Lösung zu den Fragen sind allesamt im Umfeld zu finden. Die Finalkoordinaten errechnet Ihr so:

 

N 51° 53.ABC  und E 008°23.DEF

 

A = Dalkeweg, letzte Stelle des Standortes

 

B = Anzahl der Fenster in der Nordfassade der Mühle

 

C = Die Firma KLEWA kommt aus Bielefeld - 3. Stelle der Postleitzahl

 

D = Fallhöhe des Wassers in der heutigen Wasserkraftanlage in m x 3

 

E = Anzahl der Fenster in dem hölzern verkleideten Seilzug in der Ostfassade der Mühle

 

F = Letzte Stelle der heutigen Hausnummer

 

 

Und wie immer gilt: bitte seid möglichst unauffällig, gerade beim Suchen des Behälters. Es muss kein Privatgelände betreten. Parkplatz direkt vor Ort.

 

Wir wünschen Euch viel Spass beim Entdecken dieser Ecke von Gütersloh und Erfolg beim Lösen dieser nicht so schwierigen Aufgaben.

Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)