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Nordische Wesen - #2 Nöck Traditional Cache

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klappspatenninja: Hier ist nach knapp 3 Jahren Schluss mit den Nordischen Wesen.
Da eine friedliche Koexistenz mit den ansässigen Anglern nicht mehr möglich ist und in regelmäßigen Abständen die seenahen Dosen entfern werden, löse ich einen Teil des Gesamtrunde auf.
Der Bonus ist damit nicht mehr zu lösen und entfällt ebenfalls.
Ich bedanke mich für alle Besuche und die Einträge, auch die kritischen. Es war mir eine Freude zu sehen, wie viele Menschen ein Hobby teilen und Freude am Draußensein haben.
Schade fand ich den teilweise rücksichtslosen Umgang mit den Dosen und der Umgebung - und Leute, das waren nicht nur Anfänger und Basismitglieder!!!!
Es wird in und um Seehausen weitergehen...

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Hidden : 8/12/2022
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


#2 Nöck

Wassermann – Ekke – Flussmann – Nix – Neck – Nickert

 

Der Nöck ist ein mystisches und gefährliches Wasserwesen, das in Flüssen, Furten, Bächen und Seen anzutreffen ist. Er versucht, unachtsame Badende in sein Unterwasserreich zu locken und dort gefangen zu halten. Blühende Seerosen sind ein sicheres Zeichen dafür, dass ein Nöck in der Nähe ist. Man kann ihn bannen, indem man am Ufer Messer in die Erde sticht, ehe man baden geht.

Der Nöck tritt in so vielen Gestalten auf, die es im Gewässer gibt, aber entgegen der gängigen Auffassung ist er selten nackt. Mal zeigt er sich als junger Mann, dann wieder als eleganter Herr oder uralter Greis mit weißem Bart und roter Mütze. Unabhängig von seiner jeweiligen Gestalt erkennt man ihn an seinem langen grünlich schwarzen Haar und an seinen Augen, die wie ein dunkler, tiefer Waldsee aussehen. Auch gibt es spezielle Erkennungsmerkmale wie Pferdehufe, eine lange, krumme Nase, ein zusätzliches Auge mitten auf der Stirn, Hörner, Froschaugen und Schwimmhäute zwischen den Zehen.

Der Nöck ist ein meisterhafter Musikant, der den Menschenmit seinen wirbelnden Melodien die Sinne verwirrt. Sein liebstes Instrument ist die Geige, aber er spielt auch Flöte und Harfe. Meist spielt er in der Dämmerung, auf einem Stein im fließenden Wasser sitzend, an Wasserfällen, Mühlen und unter Brücken. Menschen, die seine traumgleiche Musik hören, können davon verzaubert und damit zur leichten Beute für den Nöck werden. Manchmal ist die Musik so mitreißend und wunderschön, dass die Leute in Tränen ausbrechen und nicht mehr aufhören können zu tanzen, bis die Sonne aufgeht. Wenn dem Nöck bei seinem eigenen Spiel die Tränen kommen, ist das ein sicheres Zeichen für ein bevorstehendes Unglück.

Nur die ganz Furchtlosen wagen es, den Nöck zu bitten, sie seine Spielkünste zu lehren. Dazu müssen sie sich drei Donnerstagnächste hintereinander an einer Furt oder Stromschnelle begeben und ihr Instrument spielen. In den ersten beiden Nächten geschieht nichts. Aber in der dritten Nacht taucht der Nöck auf und verlangt eine pechschwarze Katze als Bezahlung. Während der gesamten Lektion muss man auf der Hut sein, weil der Nöck immer wieder versucht, seinen Lehrling in die Tiefe zu locken und zu ertränken.

Wer den Unterricht des Nöcks überlebt, kann fortan so wunderbar spielen, dass selbst Stühle und Tische zu tanzen beginnen. Aber er sollte die Warnung des Nöcks vor bestimmten Melodien ernst nehmen, die sehr gefährlich werden können, weil sie sowohl den Spielmann selbst als auch die Zuhörer in einen so wilden Tanz reißen, dass keiner von ihnen mehr aufhören kann, bis die Füßen abfallen. Überliefert ist, dass solche Tänze manchmal so lange andauerten, bis der ganze Körper abgetanzt war und nur noch ein paar hüpfende Knöpfe auf dem Tanzboden übrig waren. Der Wahnsinn lässt sich nur beenden, indem man die Saiten der Fiedel durchschneidet. Sobald die Musik verstummt, ist der Bann gebrochen.

Additional Hints (No hints available.)