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LAB Bonus - Mun(a)walk Mystery Cache

Hidden : 8/13/2022
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Heeresmunitionsanstalt Stadl-Paura

Im Jahr 1938, nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, kaufte die deutsche Luftwaffe eine Waldfläche von etwa 200 ha vom Stift Lambach. Es befanden sich aber auch Grundstücke von Privatpersonen in diesem Gebiet, die keine Entschädigung für den Verkauf ihres Waldes erhielten. Es wurde sofort mit dem Bau einer Luftwaffenanstalt begonnen. In der Fabrik wurden jahrelang Granaten und Bomben produziert. Kurz vor Kriegsende waren sogar ukrainische Zwangsarbeiterinnen aus der Flachsspinnerei in der Anstalt untergebracht. Als zwei von ihnen fliehen wollten, wurden sie kurzerhand der Polizei übergeben und hingerichtet.

Nach dem Krieg wurde die Fabrik stillgelegt und viele Unternehmen wollten sie für ihre Projekte erwerben, darunter die Porsche AG, die hier eine Autofabrik errichten wollte. Doch das skurrilste Projekt war das der Flachsspinnerei. Der damalige Generaldirektor Ludwig Balder wollte in dem Gelände eine Warmwasserröste und eine Flachsschwinganlage errichten und den so vorbearbeiteten Flachs mit Hilfe einer Seilbahn in das eigentliche Gelände der Spinnerei transportieren. Schließlich kaufte der Staat Österreich das Gelände und brachte dort zuerst die B-Gendarmerie und später das Bundesheer unter.

Am 16. September 1948 ereignete sich beim geplanten Abtransport und anschließender Vernichtung von Restbeständen an Munition eine folgenschwere Explosion, die fünf Menschenleben forderte. Weiters waren drei Schwer- und zehn Leichtverletzte zu beklagen.

Später richtete man eine Zündschnurfabrik auf dem Gelände ein. Beim Erproben einer Verschleißmaschine kam es zu einem weiteren Unglück. Beim Hantieren mit zwei Fässern gefüllt mit dem Sprengstoff Boleron kam es zu einer Explosion, die zwei Menschen das Leben kostete. Durch die hervorgerufene Druckwelle wurden eine Lagerhalle und einige Fensterscheiben in der nahegelegenen Wohnsiedlung zerstört.

Heute wird die Heeresmunitionsanstalt nur noch als Munitionslager des Österreichischen Bundesheeres genutzt und ist seit der Umstrukturierung des Heeres eines der letzten Lager in Österreich. (Quelle: Wikipedia; 2022)

Zum Bonus: der Cache befindet sich nicht an den Headerkoordinaten!

Zur Berechnung: 

N 48° 04.(B-C)0(A/2)

E 13° 52.0(D-C)C

Additional Hints (No hints available.)