Schweißers Prüfungsrohr #1
Wer Beruflich als Schweißer tätig ist muss in Regelmäßigen Abständen seine Prüfung wiederholen damit das Schweißerzeugniss weiterhin seine Gültigkeit beibehält..
Das zu schweißende Prüfungsstück ist im meisten Fall das klassische Rohr.
Beim Rohr schweißen gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten.wie zb das Formieren.
Formieren bezeichnet eine Methode beim schweißen, um den der Schweißelektrode abgewandten Teil der Schweißnaht vor Oxidation und Verzundern zu schützen.[1] Der Wurzelschutz kommt hauptsächlich bei hochlegierten Werkstoffen wie CrNi-Stählen oder Ni-Legierungen und an Bauteilen aus nichtrostenden Edelstählen sowie Titan und Titanlegierungen zum Einsatz.
Bei diesen Werkstoffen wird die Korrosionsbeständigkeit bereits durch mäßige Oxidation, die als Anlauffarbe oder Anlassfarbe sichtbar ist, deutlich reduziert.
Während des Formierens umspülen Schutzgase die hoch erhitzten Nahtwurzel- und Nahtrandbereiche und verdrängen so die Luftatmosphäre. Beim Wurzelschutz werden inerte oder WASSERstoffhaltige Gase eingesetzt. Die Zugabe von WASSERstoff zum Wurzelschutzgas (Formiergas) bindet den Restsauerstoff und verbessert die Wurzelausbildung
Das Formieren wird vorwiegend bei Hohlkörpern (Rohren und Behältern) angewandt, weil hier die Nahtrückseite nicht zugänglich ist und daher eine nachträgliche Entfernung der Oxidschichten nicht praktikabel ist. Vor dem Schweißvorgang wird der Behälter bzw. das Rohr abgedichtet und mit Formiergas gefüllt. Während des Schweißens wird weiter mit Formiergas gespült. Dadurch wird der Zutritt von Luftsauerstoff an die Nahtrückseite verhindert. Der WASSERstoffanteil wirkt zusätzlich reduzierend und lässt daher die Bildung von Oxiden nicht zu.
•Findet das Rohr dichtet es ab und Formiert es um an die Dose zu kommen .
Aber keine Angst ein Schutzgas wird hier nicht benötigt.
Ein Banner zum klauen wer alle 4 Prüfungen bestanden hat 😉
