Schlackenpfannenwagen
Die Hochofenschlacke ist bis zur Gründung der Ilseder Schlackenverwertung hier auf dem Hochofenwerk zu Mauersteinen, sowie als Unterbau- und Verfüllmaterialverarbeitet worden. Im Jahre 1921 wurde die Ilseder Schlackenverwertung, kurz ISV, zur professionellen Weiterverarbeitung derHochofenschlacke gegründet.
Diese Fahrzeuge, hier mit einem 11 m³ großen Gefäß, der Schlackenpfanne, transportierten die flüssige, heiße Schlacke seit 1921 in Zugeinheiten von den Hochöfen zur ISV nach Groß Bülten. 32 Fahrzeuge gab es mit unterschiedlicher Pfannengröße – 9,5/11 und 14 m³ Fassungsvermögen. Die glühende Schlacke wurde bei der ISV in Flach – ab 1956 in Tiefbetten gegossen. Bei jeder Pfannenleerung leuchtete in der Dunkelheit der Himmel glutrot.
Lagenweise verteilte sich die flüssige Schlacke während des Kippvorganges in den Betten. Die erstarrte Schlacke wurde in groben Bruchstücken aus den Betten geräumt, gebrochen und je nach Verwendungszweck klassiert. In den Anfangsjahren fand die Schlacke als Schotter für den Gleisunterbau auf den Bahnstrecken Verwendung. Später ging der größte Anteil in den Straßenbau insbesondere als Splitt für die Feindecken, dem Straßenasphalt. Der Lieferbereich erstreckte sich auf die Region zwischen „Harz und Aller“.
Der Feinanteil der Schlacke fand bei entsprechender Aufbereitung – Korngröße 90 my – ab 1971 als Düngemittel unter dem Namen „Hüttenkalk“ Verwendung.
Vor dem Schlackenpfannenwagen liegen mehrere massive Eisenblöcke. Das ist „unsauberes“, mit Schlacke durchsetztes Roheisen, das früher unter dem sog. „kalten Mischer“ mit dem 80/32 t – Kran durch eine schwere Stahlkugel zertrümmert und in „kleinen Mengen“ im Stahlwerk in Peine eingesetzt wurde.
Quelle: tourismus-peine.de
Zum Cache:
Ihr sucht in etwa 50cm Höhe eine Klappe, welche mit einer Kette und einem Zahlenschloss gesichert ist.
Multipliziert die Zahl aus dem GC-Code mit der Zahl des Schlackenpfannenwagens. Das Ergebnis öffnet Euch das Schloss.