An die Meldungen zur Lawinenkatastrophe vom 23. Februar 1999 in Galtür kann sich fast jeder erinnern.
Aber nur sehr wenige wissen, dass fast genau 24h später auch Valzur eine Tragödie erlebte.
Am 24. Februar 1999 kurz nach 16 Uhr forderte eine große Schneebrettlawine 7 Todesopfer.
Insgesamt waren 12 Menschen betroffen. Sechs Wohngebäude und ein Wirtschaftsgebäude wurden zerstört, ein Wohngebäude schwer beschädigt.
Damals bestand der kleine Weiler aus den beiden Siedlungen Obervalzur und Untervalzur.
Schaut man vom Denkmal aus nach oben rechts, erblickt man den Verlauf des "Inneren Riefenbachs" (oder Valzurbach) durch dessen Graben die Lawine das Tal erreichte und Untervalzur fast zur Gänze zerstörte.
Die Wohngebäude wurden im selben Jahr an einem sicheren Ort wieder aufgebaut. Der damalige Standort als "gelbe Zone" wurde aufgehoben. Nun gilt dieser Bereich als nicht bebaubare Fläche und somit "rote Zone".
An die 7 verlorenen Leben erinnern die 7 Kreuze des Denkmals.

Bild: Untervalzur vor dem Lawinenunglück.
ZUM CACHE:
Bitte nur markierte Wege benutzen und nicht durch die Wiesen gehen!
Mit dem Fahrrad oder dem Auto Straßenseitig gut zu erreichen.
Es muss nichts geschraubt, gegraben, angehoben oder anderweitig bewegt werden.
ENGLISH:
Almost everyone remembers the reports of the avalanche disaster in Galtür in 1999. However, very few are aware that just 24 hours later, Valzur experienced a similar tragedy.
At that time, the small hamlet was divided into the two settlements of Obervalzur and Untervalzur.
On February 24, 1999, shortly after 4 p.m., a massive avalanche claimed seven lives and affected a total of twelve people. Six residential buildings and one farm building were destroyed, and one residential building was severely damaged.
If you look up and to the right, you can see the course of the "Innerer Riefenbach" stream (also known as Valzurbach), through which the avalanche reached the valley and almost completely devastated Untervalzur. The residential buildings were rebuilt in a safer location later that same year. The former site, previously classified as a "yellow zone," was re-designated as a "red zone," making it a non-buildable area. Today, the seven crosses stand as a memorial to the seven lives lost.
Kindly avoid walking through the surrounding meadows