Ein einfacher und schneller Tradi zum Mitnehmen an der Heilig Kreuz Kirche Siegen.
Die Heilig Kreuz Kirche wurde im Jahre 1956/57 als Filialkirche der Pfarrgemeinde St. Joseph Weidenau unter Pfarrer Villis erbaut.
Die Planung und Bauleitung oblag dem Siegener Architektur-Büro Aloys Sonntag. 1957 wurde die Kirche durch den Paderborner Erzbischhof Dr. Lorenz Jaeger feierlich konsekriert. 1960 erfolgte die Erhebung zur selbständigen Pfarrei. Der erste Pfarrer war Karl-Ernst Jelkmann.
Die Fenster in Chor und Kirchenraum entwarf der Künstler Jupp Jost, sie stellen geometrische Ornamente dar. Die Fenster der Empore zeigen die Szenen Adam und Eva im Paradies, Vertreibung aus dem Paradies, Verkündigung an Maria, Christi Geburt, die Taufe im Jordan und das Abendmahl.
1961 erhielt die Kirche eine Orgel aus der Wallfahrtskirche in Werl, sie musste aber von 40 auf 29 Register mit damals 2500 Pfeifen reduziert werden.
1963 bekam die vorhandene Marienglocke, ein Geschenk der Pfarrei St. Joseph, drei weitere Glocken dazu. Es waren die Glocken St. Hubertus, St. Andreas und St. Bernhard. Die feierliche Glockenweihe durch Prälat Dr. Schulte fand unter Anwesenheit der Taufpaten und Sponsoren statt.
1967 erfolgte die Neugestaltung des Kirchenraums. Der Altartisch wurde vorgezogen entsprechend der neuen liturgischen Konstitution des II. Vatikanischen Konzils. 1968 wird die neue St. Joseph-Statue feierlich gesegnet.
1982 wird der Kreuzweg, gestaltet von der Künstlerin Frau Ina Maria Mihalyhegyi-Witthaut, eingeweiht. Er zeigt nicht nur den Weg Jesu und seine Erniedrigung und Erhöhung, sondern auch den Weg der Namenlosen in die Vernichtung. 1987 wird das von dem Künstler Josef Welling geschaffene große Kreuz aus Alu-Guss im Chor aufgestellt. 1994 ergänzt das von dem Künstler Klaus Kilian entworfene Altarbild des Rebstocks das Gesamtbild des Chorraums. Aus dem Chor wurden das bisherige Altarkreuz und der Tabernakel, entworfen von dem Künstler Jupp Jost, in das Seitenschiff verlegt.
Im Jahr 2016 wurden Überlegungen und Planungen angestellt, im Rahmen der Neugliederung des Pastoralen Raums die Kirche zu verändern. Es sollte eine Kolumbariums-Kirche entstehen. Dies war durch die Nähe zum bestehenden Friedhof eine sinnvolle Alternative. Nach erfolgter Planung sollte der vordere Teil der Kirche wieder Gemeindekirche werden. Hierzu wurde das alte Altarkreuz wieder im Altarraum positioniert und im Gottesdienstraum 150 Sitzplätze geschaffen. Eine gläserne Kathedralwand trennt die Gemeindekirche vom Kolumbarium. Im hinteren Teil der Kirche befindet sich nun das Kolumbarium mit Platz für 1.250 Urnen, die in kunstvoll gestalteten Urnengräbern verteilt werden, sowie weiteren Räumlichkeiten für die Trauerpastoral. Gestaltet wurde das Kolumbarium von dem Künstler Prof. Thomas Kesseler in den Farben blau und gelb. Es steht unter dem Motto „Vom Tod zum Leben“. Nach der Umsetzung der Planungen wurde im Jahr 2021 die Hl. Kreuz Kirche unter Pfarrer Dechant Karl-Hans Köhle als Kolumbariums-Kirche mit integrierter Gemeindekirche fertig gestellt. Die Planung und Bauleitung oblag dem Architekten Norbert Sonntag, dessen Vater schon die Kirche 1956 geplant hatte.
Zum finden des Caches muss kein Privatgelände betreten werden
Das ist unsere 2. Dose
viel Spaß beim Suchen wünscht
binus02
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