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Blick auf Ruine Bertholdstein Traditional Cache

Hidden : 11/11/2022
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Ruine Bertholdstein!

... aber leider nur der Blick auf die Ruine!

Eine kleine Ruine thront hier über der Donau. Schön zu sehen vom Treppelweg und von der B37a, wenn man Richtung Osten fährt. Ich fahr immer wieder hier vorbei - jedesmal denk ich mir, da gehört wieder eine Dose hin! Das habe ich jetzt erledigt!

Hier gab's nämlich schon einmal eine Dose, von Bizili versteckt, die diesen Cache 2019 archiviert hat (https://www.geocaching.com/geocache/GC6ARE5_ruine-bertholdstein). Vom Listing dieses Cache von Bizili habe ich vieles wiederverwendet - DANKE, Bizili!

Versucht man die Ruine zu besichtigen, wird man durch eine Hinweistafel darüber informiert, dass es sich um Privatbesitz handelt ... schade, schade. Da ich keinen verleiten will, Privatbesitz zu betreten, ist die Dose nicht in der Ruine versteckt. Und da in der Nähe der Ruine schon eine andere Dose versteckt ist, ist meine Dose runter zur Donau gewandert - und von hier hat man einen guten Blick rauf auf die Ruine!
Vom Parkplatz am Sportplatzweg geht's am Treppelweg gemütlich zu Fuß oder mit dem Rad am "Porto Velo" vorbei bis zur Dose!

Die Seite "Wehrbauten in Österrreich" informiert mit zahlreichen Bilder über die Geschichte dieser Ruine. (http://www.wehrbauten.at/noe/niederoesterreich.html?/noe/hollenburg/hollenburg.html)

Zitat daraus:

Das Gebiet um Hollenburg kam bereits 895 an das Bistum Freising. Es behielt Hollenburg mit kurzen Unterbrechungen bis zur Säkularisierung von 1805. Die Wehranlage wurde meist von Burggrafen, Pflegern oder Hauptmännern der Bischöfe verwaltet. Die Burg wurde 1248 errichtet.

1408 erweiterte der Freisinger Bischof Berthold von Wähingen die Anlage, die seitdem auch Bertholdstein genannt wird. 1460 wurde die Burg, die kurzfristig von den Ungarn besetzt war, den Österreichern übergeben. Ein Jahr später eroberte Ritter Fronauer Bertholdstein für Erzherzog Albrecht VI und errichtete eine Verschanzung um die Anlage. Wenige Monate danach trat der Erzherzog Bertholdstein an Kaiser Friedrich III ab.

1463 eroberte ein Herr von Vöttau Hollenburg. 1473 war die Burg wieder in den Händen des ungarischen Königs Matthias Corvinus. Dieses wechselvolle Schicksal hatte sie in der Zwischenzeit zur Ruine gemacht. Zeitweise war sie von Räubern bewohnt. Nach deren Vertreibung gab Kaiser Friedrich III 1478 den Bau gegen eine Abfindung wieder dem Bischof von Freising zurück. Einige Jahre danach geriet Hollenburg neuerlich an die Ungarn und wurde erst 1490 endgültig zurückgegeben. Bertholdstein wurde aber nie mehr aufgebaut. Auf Vischers Stich von 1672 ist es klar als Ruine erkennbar. 1805 wurde der Freisinger Besitz in Österreich vom kaiserlichen Cameralfonds eingezogen und 1811 versteigert. Meistbieter war der Bankier und spätere Freiherr Johann Jakob von Geymüller. Seine Nachkommen sind auch heute noch im Besitz der Ruine.

 

und Bizili hat bei ihrem archivierten Cache folgendes erzählt:

"Übrigens: Meine Urgroßmutter (1872-1965), eine gebürtige Hollenburgerin, erzählte, dass es von der Nordseite des Hanges, auf dem die Ruine steht, einen Geheimgang gegeben habe, der hinter dem Altar der Wetterkreuzkirche endete und den sie selbst im Ersten Weltkrieg einmal benutzt habe. Den Anfang dieses Ganges habe ich als Kind noch gesehen, man konnte damals einige Meter weit ins Innere des Hügels gehen, danach war der Gang zugemauert. Dieser Teil des Burghügels fiel dem Bau der S33 zum Opfer."

Danke, Bizili, für diesen spannenden Bericht!

Additional Hints (Decrypt)

hagra! qvr ebgr npug vfg nhs qre naqrera frvgr!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)