Das Mahnmal für die ermordeten Juden Hannovers wurde 1994 nach einem Entwurf des italienischen Künstlers Michelangelo Pistoletto auf dem Opernplatz aufgestellt, einem der zentralen Plätze Hannovers. Das auf Initiative des Vereins Memoriam aus privaten Spenden errichtete Mahnmal neben dem Opernhaus erinnert an mehr als 6.800 Juden, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Bisher wurden 1.935 Namen in Stein gemeißelt. Bei den Namen der Deportierten wurde das Alter zum Zeitpunkt der Deportation vermerkt, bei den anderen Opfern das Geburtsjahr. Soweit bekannt, wurde das weitere Schicksal jedes einzelnen Opfers aufgeführt. Wenn der Todesort nicht ermittelt werden konnte, wurde wie auch andernorts üblich „verschollen“ vermerkt.
Quelle: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Mahnmal_für_die_ermordeten_Juden_Hannovers
Ich habe recht lange mit mir gerungen, ob das sensible Thema Judenverfolgung und Holocaust überhaupt zu dem Medium „Lab-Caches“ passt. Zeichnen sich meiner Meinung nach doch die weitaus meisten Lab-Caches durch schnelles Ablesen irgendwelcher belangloser Information aus. Zu respektvoller Erinnerung an die Opfer und ihr Schicksal und zu der Reflektion dieses dunklen Kapitels der deutschen Geschichte scheint das nicht zu passen.
Entscheidend für mich ist aber der Gedanke, dass es darauf ankommt, sich an die Namen der Menschen und ihre Schicksale zu erinnern. Vor einigen Jahren besuchte ich die Yad Vashem Gedenkstätte und dabei auch die „Halle der Namen“, was mich sehr beeindruckte und betroffen machte. Es macht einen Unterschied, wenn man sich anstatt der unfassbaren Zahl von fast sechs Millionen Juden die Menschen dahinter vorstellt. Diese selbe Idee steht auch hinter der Gestaltung dieses Mahnmals für die ermordeten Juden Hannovers.
Nach Abschluss der Lab-Runde werdet Ihr zu einer Information über eine bestimmte Person geführt. Wie heißt das Hauptwerk, durch das diese Person öffentlich bekannt wurde?
Hinweis: Fünf Wörter, mit Bindestrich hintereinander geschrieben.
Du kannst Deine Rätsel-Lösung mit
certitude überprüfen.
Empfehlung: Wenn man sich bei Certitude mit dem eigenen Geocaching-Account angemeldet hat, sind mehr Eingabeversuche der Antwort freigeschaltet. Das geht mit einem Klick. Ansonsten gibt es als anonymer Nutzer nach der zweiten Fehleingabe eine Zwangspause von 10 Minuten.
Dieser Cache wurde übrigens nicht zufällig heute, am 18.04.2023 veröffentlicht.
Heute ist Jom haScho’a, der zentrale Gedenktag in Israel für die Opfer der Schoah (des Holocausts).
Für zwei Minuten lang heulen alle Sirenen, jeder Verkehr auf den Straßen stoppt und alle Leute bleiben stehen und gedenken still der Opfer.
Schaut es Euch ruhig mal an, beispielsweise hier von 2016:
https://www.youtube.com/watch?v=TYeOEAsHS78
Update!
Die Dose wurde am 27.1.2024 neu versteckt. Bitte befragt daher den Checker, um die geänderten Finalkoordinaten zu erhalten.
Der alte Standort und die genau darauf an- und eingepasste Dose gefiel mir besser, aber dies erwies sich dann doch als viel zu wartungsaufwändig!