Faserhersteller Lenzing und das Energieunternehmen Verbund haben im September 2022 die erste Ausbaustufe der mit knapp 10.300 PV-Modulen größten Freiflächen-Photovoltaikanlage in Oberösterreich in Betrieb genommen. Im Vollbetrieb wiil man damit jährlich rund 4.400 Tonnen CO2 einsparen.
Mit der Freiflächen-Photovoltaikanlage auf der ehemaligen Deponie „Ofenloch“ setzt Lenzing den gemeinsam mit Verbund eingeschlagenen Weg zur CO2-freien Energieversorgung konsequent fort. Die erste Hälfte mit mit 2.780 kWp erzeugt bereits Strom aus der Sonne. "Die Vollinbetriebnahme der Anlage mit 5.560 kWp erfolgt voraussichtlich Mitte Oktober", heißt es aus dem Unternehmen.
Die im "Ofenloch" jährlich erzeugte Strommenge entspricht 6.000.000 kWh und lässt eine jährliche CO2-Ersparnis von rund 4.400 Tonnen erwarten. Schon im Frühjahr/Sommer 2022 hat Faserhersteller der drei Photovoltaik-Dachanlagen mit einer Leistung von 1.454 kWp und einer Jahreserzeugung von rund 1.508.000 kWh Strom in Betrieb genommen. Die Energie fließt direkt in die Produktion vor Ort und künftig auch in E-Ladestationen. In einer ersten Ausbaustufe sind bis Ende des Jahres 16 Wallboxen geplant. Weitere 32 Ladepunkte sind für 2023 vorgesehen. Die Ladestationen werden für Mitarbeiter und den eigenen FuhrpaVrk des Unternehmens zugänglich sein.
Vom Cache "Ager III - Ofenluckn" den Traktorweg entlang der Ager folgen. Dieser mündet in einen Trampelpfad und führt hinauf zu einer Schotterstraße.
Schaut man vom Cache genau Richtung Süden sieht man die Ausläufer der immensen Photovoltaikanlage.
Der Cache ist ein Petling - Stift mitbringen!