Auf meinen Spaziergängen musste ich oft an eine Geschichte aus Kindertagen denken:
Eins gab es zwei kleine Städte, die regen Handel miteinander trieben. Um von der einen zur anderen Stadt zu gelangen, gab es zwei Wege: Der erste war lang und beschwerlich. Er war matschig, führte durch einen dunklen Wald und vorbei an einem See, in den ein Fluss mündete. Der zweite war der kürzeste. Eine Brücke verband die beiden Städtchen fast direkt miteinander. Doch fürchteten sich die Bewohner diese Brücke zu nutzen, denn jedes Mal, wenn sie die ersten Schritte auf die Brücke getreten waren, polterte und zeterte etwas unter ihnen mit markerschütternden Schreien. Eines Tages wagte ein junger Kaufmann einen Blick unter die Brücke. Dort saß ein Troll und schaute ihn grimmig an. „Bist du es, der diese grausigen Töne von sich gibt?“, fragte der Kaufmann. „Und ob!“, schrie der Troll. „Wie würdest du es finden, wenn man auf deinem Dach herumtrampeln würde?“ Der Kaufmann hielt inne. „Also das ist es, was dich so aufregt. Was wäre, wenn wir die Brücke Barfuß überqueren? Dann ist es nicht mehr so laut und wir kämen wieder schneller über den Fluss“ Der Troll überlegte. „In Ordnung. Dann dürft die Brücke gerne überqueren.“ Der Kaufmann zog seine Schuhe aus und ging Schritt für Schritt auf die andere Seite. Ohne Geschrei, ohne Gezeter. Seit diesem Tage wird die Brücke nur noch Barfuß und auf Strumpfen überquert und einzig unwissende Neuankömmlinge hörten je etwas vom Troll, wenn diese unwissend mit Schuhen über sein Dach trampelten.
Natürlich müsst ihr eure Schuhe nicht ausziehen, um an den Cache zu kommen!