Der Ochsenbrunnen befindet sich am Fuß des Ochsenbrunnenberges im Gewann Ochsenbrunnen in der Gemarkung Kastel. Er liegt etwa 200 Meter von der rechten Seite der Boelckestraße entfernt am erweiterten Autobahnkleeblatt Rhein-Main inmitten einer Baumgruppe. Wie er entstand und zu seinem Namen kam, schildert eine alte Sage: An einem heißen Sommertag pflügte ein Kasteler Landwirt mit seinem Ochsengespann an einem Abhang. Plötzlich ließ sich der Pflug nicht mehr weiter bewegen, Wasser quoll aus der Furche hervor, Gespann und Pflug versanken im Morast. Nur mit Mühe konnte der Landwirt seine Ochsen in Sicherheit bringen. Die Quelle sprudelte unaufhörlich und ihr Wasser floss durch die Gemarkung Kastel zum Rhein. Der Verlauf des Baches hat im Laufe von Jahrhunderten mehrfach verändert. Nach Fertigstellung der Festungsanlagen leitete man das Wasser in die Festungswälle und nach Schleifung der Festung teilweise in den Entenweiher. Heute ist der Bach ab der Gewann Dunkelwiese an der Boelckestraße kanalisiert. 1902 ließ der aus Kastel stammende amerikanische Bierbrauer Adolphus Busch (1839–1913) die Quelle des Baches fassen und darüber ein grottenartiges Gewölbe errichten, das etwa 6 Meter breit, 4 Meter hoch und 6 Meter tief ist.
Nun kommen wir zur eigentlichen Aufgabe vorort.
Im Inneren des Bauwerks befindet sich an der hinteren Wand im oberen Bereich eine rotfarbene Steintafel, auf der das Erbauungsjahr und der Auftraggeber sowie eine lateinische Inschrift zusehen ist. Berechnet von den drei lateinischen Worten jeweils den Buchstabenwortwert. Das linke Wort sei BWW1, das Wort in der Mitte sei BWW2 und das rechte Wort sei BWW3.
Die Finalkoordinaten ermittelt ihr wie folgt:
N 50° 01.[9*(BWW1 + BWW2) – BWW2] E8° 17.[7*(BWW1 + BWW3) +12]