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Eulalia Traditional Cache

Hidden : 10/21/2022
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Geschichte

Etwa 400 Meter hinter dem 1893/94 errichteten Wasserturm, in Richtung Lichtensee, lag Ende des 2. Weltkrieges, am Rande des Truppenübungsplatzes, ein Objekt der ehemali­gen Wehrmacht, genannt Waldlager. Hier waren mehrere hundert Flüchtlinge und Ausgebombte, überwiegend Frauen und Kinder, in Baracken untergebracht. Vor Übergriffen schützte ein 2 Meter hoher Zaun, sowie die Lagerpolizei mit einem Polizeiwachtmeister und sieben Hilfspolizisten. Es gab eine Zivilverwaltung mit Lagerleiter, ei­ne Schulbaracke und eine Krankenschwester, der auch die Badbaracke unterstand. In der Küchenbaracke sorgte eine Köchin dafür, dass die Lagerinsassen täglich ein warmes Mittagessen erhielten. Im Waldlager, zum Teil in einer sogenannten „Männerbaracke", wurden unter anderem auch die Bewerber auf neue Siedlerstellen in der Umgebung - die künftigen Neubauern - untergebracht.

Um Spuren des 2. Weltkrieges nach 1945 zu beseitigen und das durch ihn verursachte Leid zu mildern, sollten neben dem Wiederaufbau des zerstörten Ortes Adelsdorf (später „Dorf der Jugend") bei Großenhain im Zuge der Bodenreform zwei neue Dörfer auf einer Fläche von 1000 ha auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Zeithain entstehen. 50 Siedlerstellen zu je 10 ha waren vorgesehen und zwar im ehemaligen Ort Gohrisch, mitten auf dem Übungsplatzgelände gelegen, und in einem neu aufzubauenden Dorf unmittelbar am Fuße des Wasserturmes. Um diesem neuen Ort einen Namen zu geben, wurden am 27.12.1945 mit Rundschreiben Nr. 143 alle Belegschaftsmitglieder des Landratsamtes Großenhain zu einem Preisausschreiben für einen neuen Ortsnamen aufgerufen. Eine Flasche Likör oder 25 Zigarren sollte die- oder derjenige erhalten, dessen Namensvorschlag von der Kommission gebilligt wurde. Vierzehn, zum Teil recht ausgefallene Vorschläge wurden bis zu dem vorgegebenen Termin - 29.12.1945, 12.00 Uhr - eingereicht. In der vorgefundenen Vorschlagsliste sind folgende Ortsnamen aufgezeichnet: „Stalino“, „Neudorf“, „Merkursdorf“, „Neufriedhain“, „Friedensdorf“, „Friedborg“ (in Frieden geborgen), „Oleswalde“, „Zeitwende“, „Friedenau“, „Friedland“, „Waldsassen“ o. „Neusiedel“, „Heidedorf“, Friedwald“ und „Schweißrose“. Die Entscheidung fiel, laut Beschluss vom 30.12.45, auf den heutigen Ortsnamen „Neudorf“.

 

Zum Cache

Gemeinsam mit dem Sohnemann entschieden wir uns im Urlaub dazu, unseren 1. Cache zu legen. Glücklicherweise ist diese Premiere auch der 1. Cache in dem schönen Neudorf. Empfehlen würde ich ihn tagsüber, da die Gegend zum Jagdgebiet zählt. Bitte achtet auf spazierende Muggel, nutzt den angegeben Parkplatz und legt den Kleinen bitte wieder wie vorgefunden in sein Versteck zurück. P.S. Der Name "Eulalia" kam rein fiktiv vom Sohnemann als Vorschlag zur Betitelung seines 1. Caches und hat nichts mit der Geschichte Neudorfs zu tun.

Additional Hints (No hints available.)