Skip to content

Durch das Jungfern- und Siemensland Multi-Cache

Hidden : 11/11/2022
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Herzlich willkommen zu meiner Tour durchs Jungfern- und Siemensland. Das Listing sollte nicht zu lang werden, deshalb gibt es nur eine knappe Übersicht über das Gebiet. Die Kurz-Infos stammen aus Wikipedia, die Bilder aus dem Band „Die Siemensstadt im Grünen“ von Arne Hengsbach

Bevor Siemens & Halske das Gebiet zwischen der damals noch natürlich fließenden Spree, und dem im Jahr 1848 bis 1859 von Peter Joseph Lenné angelegten Hohenzollernkanal (heute Berlin-Sandauer Schiffahrtskanal) im Jahr 1897 erwarb, war es das was man heute ein Naturparadies bezeichnen würde. Feuchtgebieten, Wiesen, Heideflächen und ausgedehnte Kiefernwälder bestimmten die Landschaft. Von 1239 bis ins 16.Jahrhundert besaßen die „jungfräulichen“ Nonnen des Benediktinerinnen Kloster St. Martin (neben anderen) auch diese Ländereien. Die Namen Nonnendamm und Jungfernheide erinnern noch heute daran.


Im Jahr 1897 erwarb die Siemens & Halske AG  dieses fast unbewohnte und verkehrstechnisch kaum erschlossene Gebiet. Die Werksansiedlung und insbesondere die Ansiedlung von Arbeitern, führte ab 1914 zur Ortsbezeichnung Siemensstadt.
Neben Einzelbauten aus der Zeit um 1900 entstanden in Siemensstadt in mehreren Etappen Siedlungsbauten, darunter bedeutende Beispiele des Neuen Bauens und des Großsiedlungsbaus.
Führender Architekt war Hans C. Hertlein, der zwischen 1922 -1929 die Siemens-Siedlung am Rohrdamm schuf. (Große, alte in die Siedlung integrierte Eichen stammen aus dem damaligen Wald) Ebenso die Siemens-Werks-Siedlung (Zwischen Diehlmannstr/ Rohrdamm/ Harriesstraße/ Eichengrund) Die Gegend wird von denkmalgeschützten Mehrfamilienhäusern, und Eigenheimen bestimmt. Hier gibt es große Innenhöfe mit Gemeinschaftsflächen, die frei zugänglich sind, einige Bewohner haben auch einen eigenen Garten. 

Der Volkspark Jungfernheide wurde Anfang des 20.Jahrh. vom Gartenbaumeister Erwin Barth als Park konzipiert, wobei der Waldcharakter erhalten bleiben sollte. Die Umsetzung zog sich jedoch bis 1927 hin. Der Teich mit der Insel wurde künstlich angelegt.  

Zwischen Goebelplatz und Jungfernheideweg befindet sich eine „Siedlung der Berliner Moderne“ welche das Welterbekomitee der UNESCO am 7.7.2008 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen hat. Von 1930 bis 1960 wohnte im Haus Jungfernheideweg Nr. 4 (drittes Geschoss) der Architekt und Stadtplaner Hans Scharoun, der nicht nur die berühmte Berliner Philharmonie erbaute, sondern auch viele weitere Bauten im Rahmen der Großsiedlung konzipierte. Ebenso am Halemweg bis zum Goebelplatz. Weitere beteiligte Architekten waren u.A, Otto Bartning und Hugo Häring.

Nun zum Cache
Ihr findet unter dem Listig zwei Dateien, die ihr ausdrucken oder abspeichern solltet.
Auf dem einen Blatt findet ihr 14 verschiedene Bildmotive, die ihr jeweils einer Station zuordnen müßt. Die am Bild stehenden Zahlen tragt ihr bitte neben die entsprechende Station auf dem Notizzettel ein. In Addition der ermittelten Zahlen erhaltet ihr jeweils die Nord- und Ostkoordinaten des Finals.

Die Koordinaten für die virtuellen Stationen ergeben sich durch den Standort des Fotografen, nicht durch den des gesuchten Objektes.


Die Route muss nicht chronologisch "abgearbeitet" werden, Ein Anfang ist überall möglich und sie kann in mehreren Teilstücken bewältigt werden. Die Gesamtlänge beträgt ca 9-10 km. Die Stationen sind nur sehr eingeschränkt mit Auto oder Motorrad erreichbar. Ich empfehle das Fahrrad, einen ausgedehnten Spaziergang (oder kürzere Teilstücke) oder für ganz sportliche Cacher, eine „Joggen-und Loggen“ Runde. Beachtet bitte auch die Dosen, die sich in der Nähe befinden und als „Beifang“ mitgeloggt werden können. ;) 
Erreichbar über die U-Bahnstationen : Jakob-Kaiser-Platz, Halemweg, Siemensdamm, oder Rohrdamm.

Die Dose ist groß genug um auch TBs und Tauschartikel aufzunehmen. Bitte tauscht fair !

Noch eine Anmerkung zum Attribut „Gefährliche Tiere“ Es gibt dort ab und zu Wildschweine, meistens nachts (besonders ím Herbst, wenn es leckere Eicheln gibt) wird der Jungfernheidepark und der angrenzende Werner-von Siemens-Park und auch das Gelände am ehemaligen Flughafen TXL von einer Rotte heimgesucht. Aber auch tagsüber kann man ihnen manchmal begegnen. Ich persönlich habe keine Angst vor ihnen, möchte Wildschweine auch nicht generell als „gefährlich“ bezeichnen. Die Rotte besteht aus 4-5 Tieren. Eines ist ein lustig aussehender Hybrid (Halb Wildschwein, halb Hausschwein) Es hat das Exterieur eines Wildschweines sieht jedoch fast schweinchenrosa aus. Sollte er noch nicht abgeschossen worden sein, könnt ihr das Tier mit Glück sehen.(Über Fotos würde ich mich freuen.) Die Wildschweine sind sehr scheu, und alles andere als angriffslustig und aggressiv. Bitte provoziert sie trotzdem nicht. Bleibt stehen und beobachtet sie, oder ignoriert sie einfach. Sie werden ohenhin schnell das Weite suchen.
Update für diejenigen, die schon vor Wochen die Daten in ihre Geräte übernommen haben: Die Station 11 ist umgezogen, die Koords für die 13 haben sich nur minimal verändert. 
 

Falls ihr Fragen habt, mailt einfach. nun wünsche ich euch viel Spaß !

Trotz des widrigen Wetters, der frühen Dunkelheit und der Veröffentlichung an einem Wochentag wurden die ersten Plätze schnell vergeben
Meine Glückwünsche gehen an : 
Puschbär (und seinem FTF-Team ) für das FTF 
Sabeter  für das STF 
und an 
Martl und Euni für das TTF 


 

Additional Hints (Decrypt)

Svany: Zvg Pnpurevafgvaxg yrvpug mh svaqra. Ahe süe qra Zbzrag , ovf vpu trjnegrg unor: Qvr Mnuy süe qvr Fgngvba 14 ynhgrg: 41

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)