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Ku-Pi's - Adventskalender - 5. Türchen Mystery Cache

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Maxwell-Smart
Volunteer Reviewer Geocaching.com Deutschland

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Hidden : 11/13/2022
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Liebe Geocacher,

nach vielen vielen Jahren haben wir uns dazu entschlossen, mal wieder einen Adventskalender für Euch zu gestalten.

Es wird jeden Tag ein Türchen für Euch geben mit einer Weihnachtsgeschichte aus einem anderen Land. Eure Aufgabe ist es nach dem kurzen weihnachtlichen Einstieg, das Puzzle mit der jeweiligen Nationalflagge zusammenzufügen.

Habt viel Spaß beim Puzzeln, Suchen und Finden in der besinnlichen Weihnachtszeit.

 

 

ADVERTIA, Polen

Weihnachtliche Besinnung

Die letzten Überarbeitungen an der Weihnachtskampagne waren gemacht und per Mail an den Kunden geschickt. Dominik blieb nun nichts weiter zu tun, als auf die Antwort des Kunden zu warten. Er atmete ruhig durch und hoffte, dass das, was das Team in letzter Minute zusammengestellt hatte, gut genug sein würde. «Bis heute Abend?» Karol, sein Kollege, steckte den Kopf zur Tür rein und sah ihn fragend an. Als er die Verwirrung in den Augen seines Freundes sah, fügte er hinzu: «Die Weihnachtsfeier? Das ist heute Abend!» «Ich habe mich noch nicht entschieden», antwortete Dominik ausweichend. «Ach, komm schon!» Karol runzelte die Stirn und sah seinen Freund missbilligend an. «Ich habe für heute Abend schon andere Pläne. Ehrlich gesagt habe ich diese Feier völlig vergessen.» Krampfhaft suchte Dominik in seinem Kopf nach einer guten Ausrede. Er hoffte wirklich irgendwie aus dieser Verpflichtung raus zu kommen. «Mann, mach, was du willst. Aber ich garantiere dir, du wirst es nicht bereuen, wenn du kommst. Letztes Jahr hast du dich gedrückt, aber das solltest du heuer wirklich nicht», seufzte er. «Du solltest auch mal was anderes tun. Die Arbeit ist doch nicht alles!». Nach dieser für Karol ungewöhnlich langen Ansprache war es erst mal ein paar Augenblicke ruhig. Dann atmete Dominik durch und sage, mehr um seinen Freund dazu zu bewegen ihn in Ruhe zu lassen: «Ich denk darüber nach. Okay?» Er atmete erleichtert auf, als Karol den Raum verliess und er allein zurückblieb. Dominik mochte Weihnachten nicht. Während alle aufgeregt und glücklich waren, waren seine Feiertage eher deprimierend. Ausserdem fühlte er sich einsamer als sonst. Seit er kein Kind mehr war, hatte Weihnachten für ihn jede Bedeutung verloren und er stürzte sich lieber in Arbeit um die Leere, die um und in ihm war, zu vergessen. Kerzenlicht, Weihnachtsmänner und Christbäume hatten keinen Platz mehr in seiner Welt. Eine E-Mail seines Kunden riss ihn aus seinen Gedanken. Es sah so aus, als hätte er seinen letzten grossen Auftrag in diesem Jahr abgeschlossen. Karols Worte klangen ihm in den Ohren, und auch wenn er nicht wusste, was es war, so hatte er plötzlich doch das Gefühl, dass er zu dieser Feier gehen sollte. Auch wenn er keine Lust hatte, es ging ja auch ums Team. Sie zählten auf ihn und schliesslich war das alles für ihn viel mehr als einfach nur eine Firma. Am Weg nach Hause kamen ihm Bilder vergangener Weihnachten in den Sinn. Die letzten Jahre war er zu seiner Familie gefahren. Nicht um gemeinsam zu feiern oder wegen irgendwelcher Traditionen. Er lieferte einfach seine Geschenke ab, sass die Zeit ab und war dann froh wieder nach Hause zu kommen. Auch nur eine Verpflichtung. Er beschloss heute zur Weihnachtsfeier des Teams zu gehen. Als er das Haus betrat, nahm ihn die feierliche Stimmung sofort gefangen. Es gab einen Weihnachtsbaum, Lichter, kitschige Deko und im Hintergrund spielten Weihnachtslieder. Es gab reichlich Essen und Trinken auf dem Tisch. Dominik kam zu spät. Die offiziellen Ansprachen waren schon vorbei und seine Kollegen sassen entspannt um den Tisch, assen und lachten über die Geschichten, die sie sich erzählten. Schlagartig wurde ihm klar, dass es das war, was Weihnachten ausmachte. Gemeinsam Freude erleben. Darum ging es. Nicht um die Geschenke oder irgendwelche Traditionen. Glück zuzulassen und es mit anderen zu teilen. Dieses Innehalten und den Augenblick geniessen. Mal nicht der Arbeit, dem Geld oder seinen Träumen nachzujagen, sondern einfach den Moment zu leben. Ohne Druck.

 

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