Achtung!!!!!!
Der Cache liegt auf Privatgelände, welches zum loggen betreten werden darf und soll. Bitte nur zwischen 8 und 20 Uhr.
Jedes zweite Jahr gibt es in der Vorweihnachtszeit in Mittelhessen einen Adventskalender,welcher in Zusammenarbeit vieler fleißiger lokaler Cacher entsteht.
Um das Warten auf das Christkind zu verkürzen wird es hinter jedem Türchen des Adventskalenders einen neuen Cache geben.
Thema dieses Jahr sind :
Weihnachtsmärchen

Der kleine Tannenbaum 
Draußen im Walde stand ein niedlicher, kleiner Tannenbaum. Der wünschte nichts sehnlicher
als größer zu werden. Jahr für Jahr wuchs er ein kleines Stück, was ihm aber viel zu lange dauerte.
Im 3. Winter war er endlich so groß, dass die Hasen nicht mehr über ihn springen konnten, sondern
um ihn herum liefen.
Jedes Jahr im Herbst kamen Holzhauer und fällten einige der größten Bäume. Die Störche die im Frühjahr zurück kehrten erzählten, dass die Tannen eine besondere Aufgabe als Mastbäume auf Schiffen erfüllen würden. Da wünschte sich der kleine Tannenbaum, dass er doch auf bald so groß sein würde um auf dem Meer zu fahren.
Freue dich deiner Jugend sagten die Sonnenstrahlen, der Wind küsste den Baum und der Tau weinte Tränen um ihn, doch er verstand es nicht.
Wenn es gegen die Weihnachtszeit ging, wurden besonders junge und schöne Tannenbäume gefällt.
Sie wurden auf Wagen gelegt und Pferde zogen sie aus dem Wald heraus. Wohin fahren sie ? Sie sind nicht größer als ich !
Das wissen wir, zwitscherten die Sperlinge. Unten in der Stadt gelangen sie zu größter Pracht und Herrlichkeit.
Der kleine Tannenbaum bebte in allen Zweigen. Wäre es doch schon Weihnachten und wäre er doch schon auf dem Wagen ! Die Weihnachtszeit kam und der kleine Tannenbaum wurde von allen als erstes gefällt. Er kam erst wieder richtig zu sich als ihn 2 Diener in einen großen Saal trugen und in ein mit Sand gefülltes Fass stellten. Da stand er und wurde von Geocachern aus nah und fern mit roten, blauen und weißen Kugeln behängt . Auch Kerzen machten sie an seinen Ästen fest. Am Abend wurden die Kerzen angezündet. Welcher Glanz. Das Bäumchen bebte dabei in allen Zweigen sodass eine der Kerzen das Grüne anbrannte. Es sengte ordentlich.
„Gott bewahre“, schrie die Hausfrau und löschte die Kerzen.
Nun war es vorbei mit der Herrlichkeit und der Tannenbaum stand ganz still in der Nacht.
Am anderen Morgen kamen wieder die Diener und er freute sich und dachte, dass er nun zu neuem Glanze erwachen würde, aber sie nahmen ihn und trugen ihn hinaus in einen dunklen Winkel.
Dort lehnte er an der Wand und erzählte den Mäusen, wie er vom Wald in die Stadt gekommen ist und wie töricht er doch war, nicht auf die Sonnenstrahlen und den Wind zu hören.
