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20. Türchen 2022 - Dämonisches Julfest mit Trollen Mystery Cache

Hidden : 11/21/2022
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Jedes zweite Jahr gibt es in der Vorweihnachtszeit in Mittelhessen einen Adventskalender, welcher in Zusammenarbeit vieler fleißiger lokaler Cacher entsteht.

Um das Warten auf das Christkind zu verkürzen wird es hinter jedem Türchen des Adventskalenders einen neuen Cache geben.

       Thema in diesem Jahr sind:

     Weihnachtsmärchen

 

 

Auf den entlegenen schottischen Shetland- und Orkney-Inseln wie auch in den Highlands wurde noch im 19. Jahrhundert das Weihnachtsfest traditionell und mit viel sehr altem Aberglauben verbunden gefeiert. Wohl von den Wikingern beeinflusst, die Fahrten auf diese Inseln und auch solche bis weit hinauf nach Island unternahmen, spielen hier am Julfest Trolle eine gewichtige Rolle. Während in den skandinavischen und isländischen Geschichten Trolle Unholde sind, die mal als Riesen, mal in gnomenhafter Gestalt auftauchen und mit  gefährlichen Naturkräften der Berge verbunden sind und das Feindselige in der Natur verkörpern, sind sie in der schottischen Tradition kleiner und ähneln den Elfen. Diese lebhaften kleinen Gestalten in grüner oder meist grauer Kleidung sind indes den Menschen gefährlich – und dies besonders zur Julzeit.

Wehe den Männern, Frauen oder Kindern, die leichtfertig über Trolle sprechen, denn die sind ihnen hilflos ausgeliefert, wie die folgende Weihnachtsgeschichte erzählt:

 

Dämonisches Julfest mit Trollen

„An einem Julfest hatte sich eine große Festgesellschaft in Moolapund versammelt. Nachdem der Abend erst halb vorbei war, merkten sie, dass die Getränke schon ausgegangen waren, denn es waren doppelt so viele Leute als erwartet gekommen. »Ihr Burschen«, meinte da der Hausherr, »einige von euch müssen sich über den Hügel da aufmachen, um Whisky zu holen.« »Und da werdet ihr am Moola-Bach den Trollen über den Weg laufen«, rief da ein vorlautes Mädel. »Hast du denn keine Angst, von den grauen Wesen zu sprechen?«, flüsterte ihr Josey, ein junger Kerl, ins Ohr. »Überhaupt nicht!«, entgegnete ihr das junge Ding. »Dann komm doch mit an den Moola-Bach, und sieh dir an, wie sie über die Hänge hüpfen!«, forderte der Bursche sie genauso keck auf. Gesagt, getan! Als sie aus dem Haus traten, murmelte eine alte Frau: »Gott behüte sie! Es war eine große Dummheit von Breeta (so hieß nämlich das vorlaute Mädchen), so über die zu reden, die in dieser Nacht heute draußen sind.« Lange blieben die beiden aus, sie kamen und kamen nicht, und die Leute waren zornig, dass Josey so lange nicht zurück war. Schließlich aber erschien er, und er war allein. Er taumelte ins Zimmer, schwang dabei zwei leere Whiskyflaschen und schrie wie verrückt: »Die Trolle haben den Whisky und auch das Mädchen geholt!« Vergeblich versuchten die Leute, von Josey mehr darüber zu erfahren, was geschehen war, aber der war vollkommen betrunken und konnte nur noch schreien: »Die Trolle haben mir mein Mädchen weggenommen!« Und er hatte die Wahrheit gesprochen. Denn als ihre Brüder sie fanden, lag die arme Breeta im Moola-Bach, nass und bleich. In der Hand hielt sie eine große Binse - wie man weiß, benutzen die Trolle, das kleine graue Volk, solche Binsen als Pferde. Die arme Breeta war tot, und nur deshalb, weil sie von denen leichtfertig und vorlaut gesprochen hatte, die an solchen Tagen, wie das Julfest einer ist, Macht haben. Und was Josey anbetrifft, seit dieser Nacht ist es dem nicht mehr gut ergangen. Und bevor noch das nächste Julfest kam, war auch er tot.“

Additional Hints (No hints available.)