Ostende
Das Ostende ist Teil des Leipziger Stadtbezirkes Sellerhausen. In den 1920er Jahren wurden hier große Industrieflächen erschlossen.
So siedelten sich hier, nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Bahnanbindung, Firmen wie die Erla, die HASAG und z.B. auch die Firma Homöopathischen Centraloffizin Dr. Willmar Schwabe an.
Eies der wertvollsten Güter dieser Zeit waren die gut ausgebildeten Arbeiter dieser Firmen.
Deren Arbeitskraft galt es zu erhalten, und so wurden in Leipzig viele Schreebergärtenanlagen gegründet - unter anderem auch der Verein Ostende.
Gelegen, zwischen Permoser Straße und Hohentichelnstraße erstreckt sich die Anlage inzwischen auf ca. 132.000m².
Der Verein umfasst über 400 Gärten, einen Spielplatz und ein Vereinshaus mit öffentlicher Gaststätte.
Auch ein Großfeldschach ist auf dem Festplatz vor dem Vereinshaus vorhanden.
Lauben aus der Gründerzeit des Vereins kann man z.B. in den Gärten 3 und 10 sehen.
Der Verein hat noch freie Gärten zu vergeben. Bei Interesse wendetr Euch bitte an den Vorstand des Vereins.
In der Gartenkantiene kocht die Omi leckeres Essen. Auch sonst stellt die Kantine den kulturellen Mitrtelpunkt des Vereinslebens dar. So gibt es Tanz, Bingo Abende und viele andere Veranstaltungen.
Hier ein kurzer unvollständiger historischer Exkurs über die Geschichte des Vereins:
1917 Pachtung und Urbarmachung der ersten 17. 000 m2 (1,7 Hektar)
1918 01. Juni Gründungsversammlung des Gartenvereines “Ostende” e.V.
1918 Beschluß über den Bau des ersten Vereinsgebäudes sowie eines Spielplatzes beschlossen
1919 Erweiterung des Geländes um zusätzliche 4 Hektar
1919 der Verein hat schon bereits 140 Vereinsmitglieder
1920 Realisierung der Wasserversorgung durch das Bohren von 4 Brunnen
1921 Abriss des alten und viel zu kleinen Vereinsheimes, sowie der Aufbau eines neuen Objektes.
1922 Bau des Gruppenheimes (Vereinshauses) im Gartenverein Ostende
1922 29. August Erteilung der Schankerlaubnis durch die Stadt Stadt Leipzig
1926 die Mitgliederzahl steigt auf 426
1945 die Mitgliederzahl sinkt auf. 370 Mitglieder
1946 Löschung des Vereins “Ostende” aus dem Vereinsregister. Ab sofort war man als Kleingartengruppe dem Kleingartenamt der Stadt Leipzig unterstellt. Später übernahm der neu gegründete FDGB die Betreuung der Kleingärtner im Rahmen seiner dafür geschaffenen Kleingartenhilfe.
1975 Elektrifizierung der gesamten Gartenanlage
1978 Erneuerung der Wasserversorgung
1978 bis 1985 leisteten die Spartenmitglieder umfangreiche Arbeiten zur Rekonstruktion und Modernisierung des Vereinsheimes, zur Neugestaltung des Vorplatzes und Spielplatzes
1991 Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Leipzig
Quelle --> https://kgv-ostende.de/
Der Betreieber der Gartenkantine ist über den Cache und seine Lage informiert.