Einfacher Tradi am Rande der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg westlich von Gleidingen.
Die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg ist eine 327 km lange Eisenbahn-Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Würzburg. Die zwischen 1973 und 1991 errichtete Trasse war das längste zusammenhängende Neubauprojekt der Deutschen Bundesbahn. Die Gesamtkosten betrugen rund 6,1 Milliarden Euro. Die Strecke wird planmäßig tagsüber von täglich rund 110 Fernzügen mit bis zu 280 km/h und nachts von durchschnittlich 26 Güterzügen mit bis zu 160 km/h befahren. Bis heute ist sie die längste Neubaustrecke für Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland. Die eigentliche Schnellfahrstrecke beginnt, von Hannover aus kommend, hinter dem Bahnhof Rethen (Km 11,9). Ab der Überleitstelle (Üst) Ritterkamp (Km 13,5) westlich von Gleidingen erhalten die ICE die Freigabe für Tempo 280.
Mit dem Beginn des fahrplanmäßigen ICE-Verkehrs am 2. Juni 1991 wurde die Strecke auf voller Länge in Betrieb genommen. Vom 23. April bis 8. Mai 2016 wurde der Streckenabschnitt zwischen Hannover und Kassel zur Reinigung und Teilerneuerung des Schotters gesperrt. 2019 begann die Generalüberholung mit der Erneuerung von Gleisen, Weichen und Technik. Für den ersten Abschnitt zwischen Hannover und Göttingen gab es eine Streckenvollsperrung zwischen dem 11. Juni und dem 14. Dezember 2019. Die Umleitung erfolgte über die Hannöversche Südbahn, die hier bei Gleidingen nahezu parallel zur Schnellfahrstrecke verläuft.
Eine Überleitstelle hat die Aufgabe, Züge von einem Gleis auf ein anderes Gleis derselben Strecke zu leiten. Die Üst Ritterkamp besteht daher aus zwei Weichen. Nach knapp fünf Kilometern folgt die nächste Üst "Giften" und bei Km 25,3 befindet sich der erste Überholungsbahnhof (Übf) der Strecke: Escherde.
Der Nano-Behälter befindet sich am Fuße einer Wartungstreppe, die auf den etwa acht Meter hohen Damm führt, der die ICE-Trasse trägt. Die Treppe selbst muss nicht betreten und schon gar nicht bestiegen werden.
Bei diesem Cache handelt es sich um einen Relaunch des gleichnamigen Tradis Üst Ritterkamp (GC3QMZT), der an dieser Stelle von Juli 2012 bis Mai 2019 insgesamt 549 Funde zu verzeichnen hatte.