Skip to content

Ku-Pi's - Adventskalender - 8.Türchen Mystery Cache

This cache has been archived.

Maxwell-Smart: Da das Listing seit längerem deaktiviert ist oder es seit längerem keinen Cache zu finden gibt, hier eine erbetene Wartung oder Problembehebung nicht vorgenommen oder auf eine Reviewernote nicht geantwortet wurde, archiviere ich diesen Cache.

Wenn Du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst Du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen. Andernfalls sammele bitte eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder ein.

Mangels Wartung archivierte Listings werden nicht mehr aus dem Archiv geholt.

Maxwell-Smart
Volunteer Reviewer Geocaching.com Deutschland

More
Hidden : 12/1/2022
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Liebe Geocacher,

nach vielen vielen Jahren haben wir uns dazu entschlossen, mal wieder einen Adventskalender für Euch zu gestalten.

Es wird jeden Tag ein Türchen für Euch geben mit einer Weihnachtsgeschichte aus einem anderen Land. Eure Aufgabe ist es nach dem kurzen weihnachtlichen Einstieg, das Puzzle mit der jeweiligen Nationalflagge zusammenzufügen.

Habt viel Spaß beim Puzzeln, Suchen und Finden in der besinnlichen Weihnachtszeit.

 

TOMORRO‘, Schweden «Tomten» von Viktor Rydberg

Dies ist eine alte Weihnachtssage aus dem Jahr 1881, erzählt aus der Perspektive eines Tomte. Ein Tomte ist eine mythische Märchenfigur, ähnlich einem Gnomen, der sich um Haus und Hof kümmert, während der Rest von uns schläft. In einer deutschen Nachdichtung von Lukas Wolfgang Börner.

 

Der Wichtel

Die Winternacht ist kalt und hart.

Die Sterne glitzern, funkeln.

Zu dieser Stund ruht alles zart im stillen Hof im Dunkeln.

Der Mond geht seine leise Bahn.

Der Schnee glänzt weiss auf dunklem Tann.

Der Schnee glänzt weiss am Dache.

Der Wichtel hält hier Wache.

Er steht am dunklen Scheunentor vergraut vor dem Geschneibe

und schaut wie dutzendfach zuvor hinauf zur Mondenscheibe.

Schaut hin zum Tann, zur Fichte bald – wie dunkle Mauern steht der Wald.

Das Rätsel aller Wesen sucht er indes zu lösen.

Fährt mit der Hand durch Bart und Haar, doch schüttelnd mit dem Haupte spricht er:

«Solch Rätsel – welch ein Narr, der es zu lösen glaubte!»

Der Wichtelmann erhebt sich nun, um seine Pflicht wie stets zu tun,

stapft los – und sucht indessen, das Rätsel zu vergessen.

Vom Schuppen und Geräteraum, da prüft er alle Schlösser.

Am Krippchen einen Sommertraum erträumen Küh und Rösser.

Vergessen Zug und Peitschenknall träumt Pålle tief in ihrem Stall

mit Speichel auf den Lippen von kleegefüllten Krippen.

Er geht zum Stall von Lamm und Schaf, die träumen auch schon lange.

Im Hühnerstall schläft alles brav, der Hahn auf höchster Stange.

Das Karo in dem Hundehaus schläft sich im warmen Strohbett aus.

Der Wichtel mag ihn leiden – Vertraute sind die beiden.

Dann stapft er still zum Bauernhaus.

Er lässt sich’s nicht verwehren und schaut auch nach den Menschen aus, die allesamt ihn ehren.

Zum Kinderzimmer schleicht entzückt der Wichtel stumm und still beglückt und stellt sich auf die Zehen, die Kinderlein zu sehen.

So sah er alle, Vater, Sohn, und sieht noch heut verschwommen wohl jegliche Generation.

Woher sind sie gekommen? Die Ahnen blühten, welkten in den Jahren, gingen – doch wohin?

Und wie vom Wind getragen kam eine jener Fragen.

Er klettert auf das Scheunendach zum Grübeln allenthalben.

Dort hat er Wohnung und Gemach ganz nah dem Nest der Schwalben.

Ach, leer steht ihre Wohnung jetzt –

doch hat der Lenz erst eingesetzt, lässt sich die Schwalbe wieder mit ihrem Mann hier nieder.

Dann singt sie lieblich vor sich hin, von ihren weiten Reisen.

Indes lässt jener seinen Sinn, erneut ums Rätsel kreisen.

Die Scheunenbretter sind nicht dicht, auf seinen Bart fällt Mondelicht und glitzert dort recht heiter,

er aber grübelt weiter.

Der Wald und die Umgebung liegen gefangen dort im Eise.

Der Wasserfall, der nie versiegt, rauscht stetig, leise, leise.

Der Wichtel, davon ganz betört, beschliesst, dass er das Leben hört.

Fragt sich, wohin es ginge und wo der Quell entspringe.

Die Winternacht ist kalt und hart.

Die Sterne glitzern, funkeln.

Zu dieser Stund ruht alles zart im stillen Hof im Dunkeln.

Der Mond geht seine leise Bahn.

Der Schnee glänzt weiss auf dunklem Tann.

Der Schnee glänzt weiss am Dache.

Der Wichtel hält hier Wache.

https://www.jigidi.com/s/gg2ia2/

Additional Hints (No hints available.)