Gebäude: Der ursprüngliche romanische Feldsteinbau wurde im Laufe der Zeit immer wieder erweitert und umgebaut. Das ursprüngliche Mauerwerk aus gespaltenen Findlingssteinen ist am Turm und in der Südwand bis heute erkennbar. Um 1300 wurde die Kirche nach Osten erweitert. Im 14. Jahrhundert wurde das Langhaus eingewölbt, jedoch wurden diese Gewölbe im späten 17. Jahrhundert durch die heutigen ersetzt. Ebenfalls neuzeitlich sind die großen Korbbogenfenster an der Nordseite des Schiffs. An der Nordseite des Turmes befindet sich seit 1706 eine Uhr mit vergoldetem Zifferblatt. An der äußeren Südfassade der Clüver-Kapelle ist eine Sonnenuhr von 1603 angebaut.
Ausstattung: Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) brannte die gesamte Stadt Achim ab; die gesamte Inneneinrichtung der Kirche wurde zerstört und verfeuert. In der Folge mussten die Außenwände durch Stützpfeiler verstärkt werden, damit in der Kirche wieder Gottesdienste abgehalten werden konnten. Im Laufe der Zeit erfuhr das Innere der Kirche häufige Veränderungen. Die letzte grundlegende Renovierung der Kirche erfolgte in den 1960er Jahren, wobei der Innenraum komplett renoviert und die Emporen entfernt wurden.
Orgel: Die Kirche hatte seit 1576 neun Orgeln, die letzte und heutige Hillebrand-Orgel der Achimer Kirche wurde 1983 eingebaut und 2017 zuletzt instandgesetzt.
Glocken: Im Turm hängen heute seit 1957 vier Glocken, die Vorgänger wurden in den Weltkriegen zu Rüstungszwecken eingeschmolzen. Alle Glocken haben Inschriften: z.B.: „Unseren Gefallenen der beiden Weltkriege 1914–1918 und 1939–45 zum Gedächtnis“, die von den Besuchern der Kirche nicht einsehbar sind.