Seit 2020 feiert man in Deutschland den 16. Dezember als bundesweiten Tag der Tannenzapfen. Was es mit diesem botanischen Aktionstag der Adventszeit im Detail auf sich hat, beleuchten die folgenden Zeilen des Kalenders der kuriosen Feiertage aus aller Welt. Worum geht es dabei?
Tatsächlich gibt es keine konkrete Begründung für die Wahl des 16. Dezember als Datum für den Tannenzapfen-Tag. Vielmehr handelt es sich bei diesem Termin um eine kalendarische Setzung, die lediglich unter der Prämisse eines Termins in der Vorweihnachtszeit gewählt ist.
Wirft man einen näheren Blick auf den Begriff des Tannenzapfens, so muss man hier eine doppelte begriffliche Definition berücksichtigen. Denn der Tannenzapfen und die Variante der Weihnachtsdekoration sind zwei verschiedene Dinge. Während die Biologie den echten Tannenzapfen als Blütenstand der echten Tanne definiert, fungiert die Bezeichnung im Deko-Bereich und der Alltagssprache als eine Art Sammelbegriff, unter den die Zapfen einer ganzen Reihe von Koniferen wie z.B. Fichte, Kiefer, Lärche oder Pinie subsumiert werden.
Den echten Tannenzapfen erkennt man an seiner länglichen, ährenförmigen Form, die von einer breiteren Basis in einer schmaleren Spitze mündet. Dabei unterscheiden sich die Zapfen der verschiedenen Tannenarten sehr deutlich in ihrem Aussehen. Allen gemeinsam ist aber, dass ihre Blütenstände aufrecht stehend auf den oberen Ästen der Bäume wachsen.
Wer im Herbst oder Winter einen Waldspaziergang macht, findet bei näherem Hinsehen eine ganze Reihe vermeintlicher Tannenzapfen. Diese stammen in der Regel aber nicht von echten Tannen, sondern eher von Fichte, Kiefer, Lärche oder Pinie.
Dafür gibt es aber auch eine einfache, biologische Erklärung. Im Reifungsprozess verholzen Blütenstände der Tannen zur typischen Zapfenform und fallen zur Verbreitung des Samens als einzelne Schuppen, nicht als ganzer Zapfen ab. Vielmehr lösen sich die Zapfen der Tanne mit der Zeit auf und verbleiben dann als verholzte Zapfenspindel übrig. Kurzum einen echten bzw. vollständigen Tannenzapfen dürfte man am Waldboden daher kaum finden.
Die Verwechslung der verschiedenen Zapfen von Nadelhölzern beruht vorwiegend auf der optischen Ähnlichkeit.
Man kann Tannenzapfen zwar in den Ofen werfen, unbedingt sinnvoll ist das allerdings nicht. Vor allem aus Gründen der Emissionsreduktion. Denn die holzigen Blütenstände verschiedener Nadelbäume setzen beim Verbrennen einen deutlich höheren Anteil an Schwermetallen als das herkömmliche Brennholz frei.
In diesem Sinne: Wieder etwas gelernt und Euch allen entspannten vorweihnachtlichen Tag des Tannenzapfens. Egal, ob in Deutschland oder sonst wo auf der Welt. :)
Nun zur Frage:
Dieser einheimische Nadelbaum besiedelt wegen seines hohen Lichtbedarfs gerne Freiflächen. An die Bodenbeschaffenheit stellt er keine hohen Ansprüche. Er ist in der Lage, an Extremstandorten wie Felsen oder Sandböden zu wachsen. Die kugelähnlich geformten Zäpfchen dieses bei längerer Trockenheit überlebensfähigen Nadelbaumes kennen Sie als Kienäppel. Zur Freigabe ihrer geflügelten Samen fallen diese vom Baum. Um welches Gehölz handelt es sich?

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