1899 hat das Bürgerschaftliche Kollegium der Hansestadt Stralsund beschlossen, am westlichen Ende des Moorteiches einen Stadtwald anzulegen, mit dem Ziel, für die Bevölkerung einen Ausflugs- und Erholungsort zu schaffen.
In den folgenden Jahrzehnten gerne und viel von den Stralsundern genutzt, erfolgten später erhebliche Kahlschläge und das Aufspülen von Schlamm aus dem ausgebaggerten Moorteich. Der Stadtwald war seinerzeit großflächig versumpft, sodass eine Erhöhung des Geländeniveaus eine heute eher ungewöhnlich anmutende, aber pragmatische Idee war.
Ab den 70er/80er Jahren des letzten Jahrhunderts erfolgten Rekultivierungsarbeiten, umfangreiche Aufforstungen zogen sich bis in die 2010er Jahre und sind noch nicht abgeschlossen. Um dem denkmalgeschützten Stadtwald wieder als Erholungsort für die Stralsunderinnen und Stralsunder herzustellen, waren und bleiben große Anstrengungen nötig. Die Spülfelder erweisen sich als schwieriges Gelände, in den denen selbst junge Bäume kaum Halt finden.
Der Stadtwald, im Nordwesten der Knieper- und Tribseer Vorstadt gelegen, steht unter Landschaftsschutz. Besonderer Anziehungspunkt sind die Teile um den Moorteich.
Quelle: Hansestadt Stralsund

Im Stralsunder Stadtwald gibt es ganz in der Nähe dieser Brücke eine kleine Hängebrücke, deren Betreten gerade für Kinder recht spannend ist. Daher möchte ich euch mit dieser Dose gerne einmal dorthin führen.
Viel Spaß beim Suchen!