Der Kachelofen diente früher auch zum Trocknen von Wäsche und anderen Dingen. In einem eingebauten Wärmefach konnten Wasser und Speisen warmgehalten oder Kirschkernkissen aufgewärmt werden. In der in manchen Gegenden vorhandenen Einfeuerung („Backröhre“) wurde gekocht oder auch Brot gebacken.
Das Einheizen mit Kohle, Briketts oder Koks war vor dem 20. Jahrhundert nicht üblich, da dazu eine Rostfeuerung notwendig ist, die beim klassischen Grundofen des 11. bis 19. Jahrhunderts normalerweise nicht vorhanden war. Die im 20. Jahrhundert errichteten Kachelöfen sind meist auch zum Betrieb mit Braunkohlenbriketts oder – im Falle der Dauerbrand- oder Warmluftöfen – mit Koks geeignet.

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