Die Markuskirche wurde 1957/1958 erbaut. Die ersten Pläne sahen 200 Sitzplätzte vor; aufgrund des damals zu erwartenden Bevölkerungswachstums wurden aber 450 Plätze realisiert. Gerhard Hauss gewann 1951 mit 26 Jahren den Architekten-Wettbewerb. Er entstammte einer Heidelberger Pfarrersfamilie. Der Künstler Klaus Arnold stand ihm zur Seite. Am 9. März 1958 wurde die Markuskirche von dem damaligen Landesbischof Bender eingeweiht.
Seither werden unzählige Gottesdienste in diesem künsterlisch sehr besonderen Gotteshaus gefeiert.
Die künstlerisch bestimmenden Elemente dieser Kirche sind – außer der Sichtbeton-Bauweise - die Glasbildwände.
Der damalige Pfarrer Johannes Baudis brachte die Idee ein, die Bildmotive nach den drei Artikeln des Glaubensbekenntnisses zu gestalten. Der Künstler Klaus Arnold, damals schon junger Dozent der Staatlichen Akademie für bildende Künste in Karlsruhe, hat bei der Erstellung des Bildprogramms sowohl mit dem Pfarrer als auch mit dem befreundeten Dekan Hauss, Vater des Architekten, zusammengearbeitet. So entstand eine eindrucksvolle Bildmotivreihe zu den Aussagen des Apostolischen Glaubensbekenntnisses.
Die Westwand steht unter dem Thema "Gott der Schöpfer". So zeigt das erste Bild das Ungestaltete, wüst und leer. Im zweiten Bild nimmt die Gestaltung der Erde Form an, im deritten Bild sprießt das erste Pflanzenleben. Im vierten Bild erscheinen die Gestirne am Himmel und im Fünften wird der Mensch erschaffen
Die Südwand zeigt Bilder vom Leben Jesu: Den Stern von Bethlehem, die Krippe, Dornenkrone, Hahn, Auferstehung und Himmelfahrt.
Die Nordwand zeigt in fünf Bildern Symbole zur Gegenwart und zum Wirken des Heiligen Geistes.
Quelle: https://www.ekiwhm.de/gemeinde-in-der-weststadt/markuskirche/
Zu finden gibt es hier einen kleinen Tradi, nichts außergewöhnliches. Achtung! Sehr muggelig!