Es ist Spät am Abend. Winfried trifft auf einem glitzernden Asphalt-Fußweg auf eine Gruppe von Waschbären. Zuerst fielen die funkelnden Augen auf dem Weg gar nicht auf. Als sie sich näher kamen, fielen die geringelten Schwänze der Tiere auf.
"Was willst du hier? Das ist unser Revier, unsere Mülltonnen und unser Schatz!"
"Keine Sorge, ich nehm euch nichts weg. Ich suche mein Glück. Das soll ich mit reinem Herzen hier finden können."
"Das dachten wir auch. Und Glück hatten wir auch. Zumindest ich (Waschbär 1). Ich fand einen Schatz"...
"Das ich nicht lache! Ich hab ihn gefunden! Er gehört mir (Waschbär2). Doch Wandersmann, wie ist es, ein Mensch zu sein? Ich hab es mittlerweile vergessen."
Winfried entgegnete: "Man kommt ohne Besitz auf die Welt und so verlässt man sie auch. Materielle Dinge haben keinen Wert, man sollte seinen Frieden und sein Glück an anderen Dingen, wie Selbstliebe und das Leben miteinander schätzen. Es gibt nichts Schöneres, als die Welt mit all den schönen Dingen und Menschen kennenzulernen und den Ort zu finden, der dich erfüllt."
Die Waschbären haben kein Verständnis für diese Worte, klettern das Fallrohr hoch und verschwinden in der Dunkelheit.