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Innerstetalbahn: Der Endbahnhof in Altenau Traditional Cache

Hidden : 4/8/2023
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Bitte beachte die Parkplatzkoordinaten:

Um Schwierigkeiten mit Anwohnern, Behörden, Forst usw. aus dem Weg zu gehen, parke bitte an den angegebenen Parkkoordinaten und laufe zur Dose.



Der Endbahnhof in Altenau
Eine “Innerstetalbahn”-Dose

Dieser Cache nimmt dich mit auf die Reise in eine Vergangenheit des Oberharzes, in der hier noch ein Zug fuhr. Die Stilllegung der Strecke erfolgte Ende Mai 1976 und jährt sich somit 2026 zum 50. Mal.
Es folgt eine kurze Einleitung zur Bahnlinie selbst, gefolgt von der Erläuterung zum Ort, an dem die Dose liegt. Eine Gesamtübersicht zum Streckenverlauf findest du im Listing von GCA3KJH.

🚂 Die Innerstetalbahn

Die zwischen 1874 und 1877 erbaute und zwischen 1912 und 1914 erweiterte Innerstetalbahn, manchmal auch Oberharzbahn oder Harzbahn genannt, verband die ehemals freien Bergstädte des Oberharzes mit den bestehenden Eisenbahnlinien im nördlichen Harzvorland.

Die Bahnstrecke wurde von der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft (MHE) gebaut, um Zugang zu den Harzbergwerken zu schaffen. Die ursprüngliche Zufahrt vom Rangierbahnhof Vienenburg aus über Grauhof wurde schon 1884 für den Personenverkehr bis Langelsheim außer Betrieb genommen und 1954 ganz aufgegeben; stattdessen wurde eine Direktverbindung nach Goslar genutzt.

Bis zur Einstellung des regulären Verkehrs im Jahre 1976 zweigte sie am Bahnhof Langelsheim von der bestehenden Bahnstrecke Neuekrug-Hahausen–Goslar ab und führte über den Haltepunkt Innerstetalsperre (vor dem Bau der Talsperre gab es den versunkenen Bahnhof Lindthal) nach Lautenthal. Von dort aus weiter durch das Innerstetal über Wildemann, den Haltepunkt Silbernaal-Grund und die Haltestelle Silberhütte, später in Frankenscharrnhütte umbenannt, nach Clausthal-Zellerfeld. Von dort aus wurde ab 1914 über die Haltestelle Clausthal Ost der Endbahnhof in Altenau erreicht.

Ich habe für die Dosen Orte gewählt, an denen es in irgendeiner Art und Weise Infrastruktur/-bauwerke gab. In vielen Fällen liegt mir Bildmaterial aus der Betriebszeit vor, wofür mir freundlicherweise eine Verwendung hier im Listing erlaubt wurde. Die Bildquellen/Rechteinhaber sind in der Galerie eingepflegt und am Ende des Listings vor den Logeinträgen aufgeführt. Dort sind auch die Bilder meist ein wenig größer und besser erkennbar.

📍 Der Endbahnhof in Altenau

Hier befand sich damals, nach der Verlängerung zwischen 1912 und 1914, der Endbahnhof der Innerstetalbahn.
»Weil die Geländeverhältnisse um Altenau wenig Platz boten, hatte man den Bahnhof weitab vom Ort an einem steilen Berghang angelegt. Die ungünstige Lage war letztlich einer der Gründe für die Verlagerung des Personenverkehrs auf die Straße. Die Bahnhofsanlage umfasste das Hauptgleis, zwei Umsetz- bzw. Abstellgleise sowie ein Ladegleis mit je einer Kopf- und Seitenrampe und einer Holzverladerampe. Neben dem Stationsgebäude waren zudem eine 14 m Drehscheibe (später 16 m) und ein Wasserkran zur Versorgung der Dampflokomotiven vorhanden.« (Zitat aus 2)

Von den Teilnehmern der Eröffnungsfahrt am 22. April 1914 wurde dieser Abschnitt wie folgt beschrieben: »Beim Austritt aus diesem hat man einen überwältigenden Blick auf Altenau und die Harzer Bergwelt. Von der Villa Oettinger aus tritt die Bahn noch einmal in einen, einige Meter tiefen und etwa 150 Meter langen Einschnitt, der dann endlich in die Bahnhofsanlage von Altenau einmündet, die in halber Höhe des Rotenberges, annähernd 40 Meter über der Talsohle, durch Anschüttung eines 350 Meter langen Dammes geschaffen werden mußte.« (Zitat aus 1)

»Der Verein “Schützengesellschaft Altenau e.V. von 1525” übernahm im Jahr 1979 das Gebäude, […].« (Zitat aus 2)
Heute ist das ganze Gelände in Privatbesitz. Das alte Gleisfeld ist ein Stellplatz für Wohnmobile, das alte Empfangsgebäude ein Café.

🗺️ Stelle auf einer historischen Karte   🎥 Stelle in bewegten Bildern

Die zugrunde liegende historische Karte stammt schätzungsweise von gegen Ende der ersten Hälfte der 1930er Jahre. Im oberen Bereich ist ein Schieberegler, mit dem stufenlos zwischen der historischen Ansicht und einer aktuellen OSM-Karte gewechselt werden kann. Außerdem ist Dank der OpenRailwayMap der Verlauf der Bahnstrecke zu sehen. An manchen Stellen ein wenig inakkurat. (Stand: Jan. 2023)

Hinweis!

Der Eigentümer des ehem. Bahnhofsgeländes wünscht keinen Cacherbesuch. Aus diesem Grund liegt diese Dose oberhalb und abseits des Geländes.


Du suchst nach einer Lock-Lock-Dose.

Viel Spaß und Happy Hunting wünscht
ΣΑΠ

Literaturquellen
  1. Ingrid Lader, Die Innerstetalbahn im Oberharz
  2. Evert Heusinkveld, Die Innerstetalbahn Langelsheim-Altenau
  3. Ulrich Herz, “Mit der Eisenbahn in den Oberharz!”: unterwegs auf der Innerstetalbahn Langelsheim-Altenau
  4. Ingrid Lader, Die Innerstetalbahn früher und was man heute noch von ihr sehen kann…

Die Innerstetalbahn führte ab den 1870er Jahren von Langelsheim bis nach Clausthal-Zellerfeld. Später, in den 1910er Jahren, wurde sie bis nach Altenau erweitert. In den 1970er Jahren wurde die Trasse stillgelegt und zurückgebaut. An einigen Stellen sind noch Überbleibsel sichtbar. Diesen hatte sich tratra2 angenommen und hier und da eine Dose gelegt. Weitere Cacher haben die Reihe vervollständigt.

die ”Innerstetalbahn”-Dosen

Additional Hints (Decrypt)

Oretfrvgr, [siehe Spoiler], hagre qrz erpugra Fgrva anpufpunhra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)