Es war am 18.Juni 2013 mitten in der Nacht. Plötzlich Sirenen, Kettensägenlärm...was war nur passiert?
Am nächsten Morgen sahen wir was geschehen war. Ein Tornado brachte eine Schneise der Verwüstung hervor. Begonnen hat es wohl in der Nähe unseres Gartens: vom Kirschbaum war die Krone regelrecht abgedreht, die Zweige der Tannen waren verdreht und der Flieder war nur noch halb so groß. Von unserem Zuhause zog der Tornado über den Dorfanger und entwurzelte dort mehrere Linden. Weiter ging es die Dorfstraße entlang, wo ein Dachfirst abgetragen wurde, in Richtung alte Poststraße. Dort knicke der Tornado die Akazien wie Streichhölzer. Zum Glück fielen Die Bäume so, dass keine Häuser und parkende Autos beschädigt wurden. Zur Erinnerung an dieses Naturereignis vor 10 Jahren verstecke ich diesen Tradi.
Vor dem Tornado standen viele prächtige Akazien entlang der Straße. Gegenüber des Glassammelcontainers könnt ihr die Anlage der ehemaligen Freilichtbühne sehen. Hier ist auch der neue Standort des Caches. Ihr könnt sogar direkt auf der Straßenseite gegenüber des Glascontainer Platzes halten. Geht am Feldrand neben der Mauer entlang zum zweiten Baum. Hier werdet ihr fündig.Es ist hier dornig, bitte richtig gut aufpassen! Vielleicht ist eine Gartenschere in der Vegetationszeit nützlich.
Von hier hat man auch den Blick auf die wieder wachsenden Bäume entlang der Straße. Leider habe ich kein Fotomaterial von damals. 
Inzwischen ist es zwar manchmal ganz schön stürmisch, aber einen Tornado haben wir hier zum Glück nicht mehr erlebt. Daher kommt der Cache eher ganz schön gemütlch daher geschlichen. Bitte einen Stift mitbringen.
Aus einer Meldung der Lausitzer Rundschau vom 18.06.2013: "Windhose knickt in Massen viele Bäume - Massen. Eine Windhose, verbunden mit einem heftigen Regen- und Hagelguss, ist Dienstagfrüh kurz vor 4 Uhr über Massen gefegt und hat zahlreiche alte, dicke Bäume entwurzelt und starke Äste abgebrochen. Neun Bäume, meist Linden, lagen allein auf der Dorf- und in der Alten Poststraße und mussten von den Kameraden beseitigt werden, sagt Thomas Paul, der stellvertretende Amtsbrandmeister, der den Einsatz geleitet hat. Dabei hatten die Massener Glück im Unglück. Der Sturm blies so, dass die Bäume von den Grundstücken wegfielen, sagt Wolfgang Schiffner. Auch die parkenden Autos sind verschont geblieben. Dennoch wurden auch einige Dächer und Zäune beschädigt, bei Familie Große wurde der gesamte Dachfirst des Hauses abgetragen. Der ganze Spuk hat nur wenige Minuten gedauert, so etwas habe ich in Massen noch nicht erlebt, sagt Wolfgang Schiffner. 13 Feuerwehrleute aus dem Amt Kleine Elster waren, unterstützt von Finsterwalder Kameraden, fast zwei Stunden im Einsatz." - Bei einer Nachbesprechung der Tornado-Arbeitsgruppe im November 2013 wurde beschlossen, den Fall weiterhin als Tornadoverdachtsfall zu führen. Ein Downburst als Ursache erscheint derzeit wahrscheinlicher.