Das Gelände blickt wie die anderen Meißner Sportstätten auf eine lange Geschichte zurück.
Früher befand sich hier die Lehmgrube der Ratsziegelei.
Mit der Schließung der Ziegelei wurde dieses als "Ziegelwiese" bezeichnete Areal 1866 in 16 Parzellen aufgeteilt, welche die Stadt zur Grasnutzung verpachtete.
Zwischen 1887 und 1913 wurde das Gelände als Schuttplatz genutzt, der Schutt wurde ab 1913 für den Ausbau bzw. die Verlegung des Flußbettes im äußeren Triebischtal benötigt.
Bereits um 1910 gab die Stadt den inzwischen mit Gras überwachsenen Platz auf Drängen der örtlichen Turn- und Sportvereine für sportliche Aktivitäten frei.
Ab Mitte 1946 trägt des Gelände den Namen "Jugendwiese"
Der letzte Nutzer der Sportstätte war der Dynamo Fußballclub Meißen e.V.
Der aus einem Fanclub der SG Dynamo Dresden hervorgegangene Verein wollte nicht nur die Bausubstanz der Jahnhalle am Jüdenberg retten und diese aus eigener Kraft in ein Nachwuchstrainingszentrum umbauen, er hatte es im Frühjahr 2014 außerdem geschafft, die Jugendwiese an der Siebeneichener Straße dank Flut-Fördergeld vom Freistaat zu modernisieren. Möglich wurde das außerdem durch eine großzügige Spende des Dresdner Vereins Arche Nova.
Seitdem überließ die Stadt dem DFC den Sportplatz zur Pacht. Mit dem bewussten Übergang aus dem Stadtsportverband Meißen nach Dresden konnten bis zum Ende der Saison 2015/2016 auch sportlich positive Schlagzeilen geschrieben werden. Der DFC wird seiner Zeit souverän Staffelsieger in der 1. Stadtklasse, von Ex-Profi Nikita Maglica trainiert. Doch vom Aufstieg in die elftklassige Stadtliga C profitiert der Verein nicht, tritt 2016 nicht mehr zum Punktspielbetrieb an. Im Sommer desselben Jahres wird eine Fusion mit dem großen Ortsnachbarn Meissner SV 08 angestrebt. Doch diese zerschlägt sich. Diese Phase stellt den Anfang vom Ende für den 1997 gegründeten Dynamo Fußballclub dar.
Seit dem verfällt das Gelände zusehends.