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Zeche Constantin Schacht 8/9 Mystery Cache

Hidden : 2/13/2023
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Dieser Cache dreht sich um „Schacht 8/9“ der Zeche Constantin an der heutigen Flottmannstraße.

Bei den Listung-Koordinten findet Ihr eine Parkmöglichkeit, in der Nähe ist die Haltestelle Zillertal. Von dort geht es fußläufig zum Final, der Weg dorthin ist leider nicht rollstuhl- oder kinderwagentauglich.
Alle Aufgaben zur Ermittlung des Finals können „Zu Hause“ mit öffentlich zugänglichen Onlinequellen gelöst werden – Ihr müsste aber teilweise mehrere Quellen kombinieren!

Die Zeche Constantin war eine bedeutende Bochumer Großzeche mit insgesamt 11 Förderschächten. Die Schächte 8/9 dieser Zeche wurden ca. 1910 aufgefahren, allerdings wurde hier nur bis ca. 1928 Kohle gefördert und bereits gegen 1945 wurde der komplette Betrieb eingestellt. Aber es gab hier eine Besonderheit, und die hatte mit Abwasser zu tun.

Fangen wir erst mal mit einer Aufgabe zum Zechenbetrieb an:

Aufgabe 1a)   

Warum gab es überhaupt häufig zwei Schächte an einem Standort, wozu diente Schacht 9 hauptsächlich?    

Schacht 9 diente als  _  _  _  _  _  _  _  _  _  _  _  _  _ 
Schreibt es in Großbuchstaben auf und merkt Euch den fünften Buchstaben des Lösungswortes!


Aufgabe 1b)   

Wenn Ihr den Fußweg vom Parkplatz bei den Listung-Koordinaten aus weitergehen würdet, seht Ihr nach einer Rechtskurve einen Hügel, der erst nach Schließung der Zeche aufgeschüttet wurde. Hier stehen noch Reste der alten Umfriedungsmauer um das Zechengelände.
Was wurde wohl in diesem Bereich des Geländes produziert? Tipp: Es ist nicht Koks, aber man braucht dazu auch einen Ofen - Ihr braucht jetzt einen (Lage-)plan!
Die Verbindung aus einer Kohlenzeche und solch einer Produktinseinrichtung könnt Ihr Euch in einem netten Museum anschauen (weniger als 15km Luftlinie entfernt). Wann wurde am Standort dieses Museums der Bau des großen Ofens begonnen?

Im Jahr _  _  _     Merkt Euch die vorletzte Ziffer!

 

Aufgabe 1c)   

Wenn Ihr bei 1b) schon einen Plan hattet, dann fällt Euch diese Antwort leicht: Wie viele parallele Gleise gab es im Jahr 1913 nebeneinander zwischen Schacht 9 und der Kokerei? 

Es waren  _   parallele Gleise.  Merkt Euch die Anzahl!

 

Das Gesamtergebnis dieser Aufgabe braucht Ihr später noch in Aufgabe 3, notiert es schon mal in der Form

 1a) 1b) := 1c)    _  _  :=  _

 


Die zweite Aufgabe dreht sich um die schon erwähnte Besonderheit: Die Zeche Constantin bestand aus insgesamt 11 Schachtanlagen, wobei die Schächte 6/7 und 10/11 wie Schacht 8/9 in der Nähe des Dorneburger Mühlenbachs lagen. Und wie das im Ruhrgebiet so üblich war, leitete man die Abwässer der Zechen einfach in den nächsten Bach. Nun fließt der Mühlenbach im Oberlauf durch das Bochumer Zillertal, schon damals ein beliebtes Naherholungsgebiet. Der Kohlenstaub im Abwasser verschlammte den Bach, und es roch unschön nach Phenol. Das störte die Bochumer Bürger, und außerdem ergab es sich, dass man den aufbereiteten Kohlenschlamm noch sinnvoll für die Kesselfeuerung nutzen konnte. Also baute man eine zentrale Kläranlage mit Kohlenschlammaufbereitung am Betriebsteil 8/9, und eine geruchsdicht verschlossene Abwasserleitung von den Betrieben 6/7 und 10/11 durch das Zillertal bis dorthin.


Aufgabe 2a)   

Die Kläranlage ist inzwischen längst verschwunden und mit einer Werkshalle überbaut.

Jetzt befindet sich dort eine Halle der Firma

…  _  _  _  _  _   GmbH 
Merkt Euch den letzten Buchstaben des Firmennamens!


Aufgabe 2b)   

Noch heute beschäftigt uns das „dreckige“ Erbe des Bergbaus. Auf den Zechen waren es dabei oft die Kokereien und die Produktion von Nebenprodukten, die zu gefährlichen Altlasten führen. Und in der alten Abwasserleitung wartet immer noch jede Menge giftiges Zeug darauf, die Idylle des Zillertals zu stören. In welchem Jahr - es war im Herbst - ist zuletzt am Mühlenbach im Bereich Stembergsbusch Teer aus der Leitung ausgetreten?

Im Jahr  _  _  _  _   Merkt Euch die letzte Ziffer!

Aufgabe 2c)  

Die Abwasserleitung von Betriebsteil 6/7 führt auf ca. 200 Metern Länge über ein besonderes Bauwerk, das es inzwischen auch nicht mehr gibt. Wenn man heute ungefähr in der Mitte auf diesem Bauwerk stehen würde, was wäre dann unter Euch?

9: Holz
8: Erde/Boden
7: Wasser
6: Metall  
5: Stein/Beton
4: Lava
Merkt Euch die Nummer der richtigen Antwort! Zu diesem Bauwerk gibt es zwei Spinoff-Caches: "Die eine Seite..." und "Die andere Seite..."

Für Aufgabe 2 notiert wieder 

 2a) 2b) := 2c)    _  _  :=  _


Aufgabe 3:

So, das war das Vorgeplänkel, jetzt geht es erst richtig ans Knobeln:

Die Zechen sind nun alle zu, viele Bergleute in Frührente, mit viel Zeit, und da spielt man gerne Sudoku. Kennt Ihr die „Kropki-Sudoko“-Variante?
Aber oh je, da sind Kleckse aus Kohlenstaub auf das Spielfeld gefallen, es ist nicht mehr zu erkennen ob da ein Punkt ist und wenn ja welcher! Vielleicht war das Lösen der ersten beiden Aufgaben doch nicht umsonst, was hattet Ihr dort notiert? 
Für den roten Klecks hilft Euch Aufgabe 2c): Holz oder Erde weißer Punkt, Wasser oder Metall schwarzer Punkt, Stein oder Lava kein Punkt.
Was hinter dem blauen Klecks ist ergibt sich von selber.

Eine zusätzliche kleine Hilfe zur Lösung gibt es in der Bildergalerie!

Das Sudoku führt Euch zur den Koordinaten des Finals:

Final: N51°3a,bcd’    E 7°13,efg‘   

a= F4 minus 2
b= C9
c=  Lösung  Aufgabe 1c) minus 1
d= A1
e= B1 
f=  Lösung  Aufgabe 2c) minus 1
g= B5 

Ihr müsst Euch nicht durch Büsche und Brombeeren kämpfen um zum Versteck zu kommen, geht einfach einen Bogen den Weg entlang, bis Ihr einen bequemen Zugang findet. Nur die letzten 25m geht’s durch etwas Gestrüpp!
Bitte Vorsicht beim Öffnen des Verstecks, und achtet darauf, dass beim Verschließen alles sauber bleibt!

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Ich hoffe Ihr hattet Spaß beim Recherchieren und Knobeln. Vielleicht habe ich etwas Neugier geweckt und Ihr schaut Euch vor Ort um: Ein paar alte Zechengebäude habt Ihr vielleicht auf dem Weg zum Final schon erspäht, an der Folttmannstraße 53H könnt Ihr sogar in die alte Maschinnehalle rein (jetzt eine Kletterhalle). Wenn Ihr von Bochum aus über die Cruismannstraße zu den Listing-Koordinaten gefahren seid, dann seid Ihr an alten Stützmauern vorbeigekommen, über die früher Brücken zu den Gleisen zu 1c) führten. Den Mühlenbach habt Ihr dabei auch schon überquert - es lohnt sich sehr im zugehörigen Naturschutzgebiet spazieren zu gehen. Ganz in der Nähe des (inzwischen sanierten) Teeraustritts von 2b) könnt Ihr den Cache „die Brücke am Bächlein“ finden, und die Reste des Bauwerks von 2c) sind auch nicht weit (siehe Foto, besucht dort den Cache "Die eine Seite...").

Wenn Ihr mehr über die Zeche Constantin erfahren wollt empfehle ich folgendes Buch, ausleihbar in der Stadtbücherei Bochum:
Norbert Meier: Zeche Constantin der Große : Schwarzes Gold unter Bochum und Herne
Um das Zillertal kennenzulernen empfehle ich den Naturpfad Tippelberg/Berger Mühle (Start und Infotafel am Parkplatz Ecke Stembergstr./Zillertalstr.)

Speziell zur Abwasserleitung findet Ihr einiges in der Quelle des Hintergrundbildes
Glückauf: Die neue Klär- und Mischanlage für Kohlenschlämme der Gewerkschaft Constantin der Große. (Nr.42 60 Jahrg. 10/1924) (unterstrichen Satz googlen führt zu einem PDF-Downloadlink einer Unibibliothek)

Additional Hints (Decrypt)

1op) "Mrpur Pbafgnagva 8 9 Yntrcyna" 2p): Uvagretehaqovyq! -> nygrf Sbgb qre Nojnffreyrvghat svaqra -> nygr haq nxghryyr Yhsgovyqre iretyrvpura #### 3): S5:=R9 - 2 ; O4:=R5 + 1 #### Svany: revaareg jnf na rva Nojnffreebue?

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)