Bitte beachte die Parkplatzkoordinaten:
Um Schwierigkeiten mit Anwohnern, Behörden, Forst usw. aus dem Weg zu gehen, parke bitte an den angegebenen Parkkoordinaten und laufe zur Dose.
Achtung! Seit November 2023 leicht andere Koordinaten.
Der Bahnhof in Wildemann
Eine “Innerstetalbahn”-Dose
Dieser Cache nimmt dich mit auf die Reise in eine Vergangenheit des Oberharzes, in der hier noch ein Zug fuhr.
Die Stilllegung der Strecke erfolgte Ende Mai 1976 und jährt sich somit 2026 zum 50. Mal.
Es folgt eine kurze Einleitung zur Bahnlinie selbst, gefolgt von der Erläuterung zum Ort, an dem die Dose liegt.
Eine Gesamtübersicht zum Streckenverlauf findest du im Listing von GCA3KJH.
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Die Innerstetalbahn
Die zwischen 1874 und 1877 erbaute und zwischen 1912 und 1914 erweiterte Innerstetalbahn, manchmal auch Oberharzbahn oder Harzbahn genannt, verband die ehemals freien Bergstädte des Oberharzes mit den bestehenden Eisenbahnlinien im nördlichen Harzvorland.
Die Bahnstrecke wurde von der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft (MHE) gebaut, um Zugang zu den Harzbergwerken zu schaffen.
Die ursprüngliche Zufahrt vom Rangierbahnhof Vienenburg aus über Grauhof wurde schon 1884 für den Personenverkehr bis Langelsheim außer Betrieb genommen und 1954 ganz aufgegeben; stattdessen wurde eine Direktverbindung nach Goslar genutzt.
Bis zur Einstellung des regulären Verkehrs im Jahre 1976 zweigte sie am Bahnhof Langelsheim von der bestehenden Bahnstrecke Neuekrug-Hahausen–Goslar ab und führte über den Haltepunkt Innerstetalsperre (vor dem Bau der Talsperre gab es den versunkenen Bahnhof Lindthal) nach Lautenthal.
Von dort aus weiter durch das Innerstetal über Wildemann, den Haltepunkt Silbernaal-Grund und die Haltestelle Silberhütte, später in Frankenscharrnhütte umbenannt, nach Clausthal-Zellerfeld.
Von dort aus wurde ab 1914 über die Haltestelle Clausthal Ost der Endbahnhof in Altenau erreicht.
Ich habe für die Dosen Orte gewählt, an denen es in irgendeiner Art und Weise Infrastruktur/-bauwerke gab. In vielen Fällen liegt mir Bildmaterial aus der Betriebszeit vor, wofür mir freundlicherweise eine Verwendung hier im Listing erlaubt wurde.
Die Bildquellen/Rechteinhaber sind in der Galerie eingepflegt und am Ende des Listings vor den Logeinträgen aufgeführt.
Dort sind auch die Bilder meist ein wenig größer und besser erkennbar.
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Der Bahnhof in Wildemann
Hier befand sich damals der Bahnhof für Wildemann.
»Erst am 28. Juni 1879, vier Jahre nach der Bahneröffnung, wurde ein Stationsgebäude eingeweiht, und zwar etwas erhöht am Berghang. Der eingeschossige Holzbau mit seiner angeschlossenen offenen Veranda machte einen einladenden Eindruck, reichte aber schon bald nicht mehr aus. Bereits 1904 erhielt Wildemann ein mit seinem Turm und den reichen Verzierungen sehr mondän wirkendes Empfangsgebäude, das u.a. Platz für eine Gaststätte und eine Dienstwohnung für den Inspektor bot.
Die Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn hatte für Wildemann ein etwa 165 m langes Stumpfgleis […] und ein hiervon abzweigendes Stumpfgleis von 70 m Länge für den “Productenverkehr” vorgesehen. Später schüttete man die an den Bahnkörper grenzende Vertiefung zu, um zusätzliche Gleise verlegen zu können, […]
Bei einem grundlegenden Umbau erhielt der Bahnhof im Jahr 1924 ein Kreuzungsgleis, einen zweiten Bahnsteig und ein Stellwerk mit allen Sicherungsanlagen und Einfahrsignalen.«
(Zitat aus 2)
Das alte Empfangsgebäude existiert heute noch und beherbergt die Feuerwehr (im Anbau) und einen Sportverein.
Auf dem ehem. Gleisfeld befindet sich ein Sportplatz.
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Stelle auf einer historischen Karte
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Stelle in bewegten Bildern
Die zugrunde liegende historische Karte stammt schätzungsweise von gegen Ende der ersten Hälfte der 1930er Jahre.
Im oberen Bereich ist ein Schieberegler, mit dem stufenlos zwischen der historischen Ansicht und einer aktuellen OSM-Karte gewechselt werden kann.
Außerdem ist Dank der OpenRailwayMap der Verlauf der Bahnstrecke zu sehen.
An manchen Stellen ein wenig inakkurat. (Stand: Jan. 2023)
Du suchst nach
einem Petling.
Viel Spaß und Happy Hunting wünscht
ΣΑΠ
Literaturquellen
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Ingrid Lader, Die Innerstetalbahn im Oberharz
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Evert Heusinkveld, Die Innerstetalbahn Langelsheim-Altenau
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Ulrich Herz, “Mit der Eisenbahn in den Oberharz!”: unterwegs auf der Innerstetalbahn Langelsheim-Altenau
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Ingrid Lader, Die Innerstetalbahn früher und was man heute noch von ihr sehen kann…
Die Innerstetalbahn führte ab den 1870er Jahren von Langelsheim bis nach Clausthal-Zellerfeld. Später, in den 1910er Jahren, wurde sie bis nach Altenau erweitert. In den 1970er Jahren wurde die Trasse stillgelegt und zurückgebaut. An einigen Stellen sind noch Überbleibsel sichtbar. Diesen hatte sich tratra2 angenommen und hier und da eine Dose gelegt. Weitere Cacher haben die Reihe vervollständigt.
die ”Innerstetalbahn”-Dosen