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Leichte Sprache Mystery Cache

Hidden : 3/2/2023
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Immer häufiger taucht der Hinweis auf Websites, in Zeitschriften oder auf Flyern auf: „Diesen Text gibt es auch in Leichter Sprache.“ Doch was heißt das eigentlich? Sollten Texte nicht immer so geschrieben sein, dass sie leicht zu verstehen sind? 

Nun ja, im Prinzip stimmt das natürlich. Man sollte kein Studium absolviert haben müssen, um den Brief seiner Versicherung verstehen zu können. Und wenn du eine Zeitschrift durchblätterst, möchtest du den Inhalt der Texte auch gern erfassen können, ohne dass du dir erst weitere Hintergrundinformationen anlesen musst.

Nun ist „einfach“ und „leicht“ aber nicht für alle das Gleiche. Es gibt Menschen, die generell Schwierigkeiten haben, zu lesen oder den Inhalt von geschriebenen Texten zu erfassen. Dazu gehören beispielsweise Gehörlose, Menschen mit Lernschwierigkeiten oder funktionale Analphabeten. Auch Menschen mit Demenz fällt das Verstehen von Texten oft zunehmend schwer.

Und hast du schon einmal versucht, einen Zeitschriftenartikel zu lesen, der in einer Sprache verfasst ist, die du erst seit kurzer Zeit lernst? Was für Muttersprachlerinnen und -sprachler kein Problem ist, ist für Menschen, die in der Sprache (noch) nicht zu Hause sind, ein großes. Aus diesem Grund gibt es sie: die Leichte Sprache.

Was hinterher leicht zu lesen sein sollte, ist allerdings gar nicht so leicht zu schreiben. Denn die Leichte Sprache hat viele Regeln. Nicht verwenden sollte man z. B. lange oder komplizierte Wörter, Nebensätze, den Genitiv, den Konjunktiv und das Passiv.

Ein Satz wie folgender wäre also denkbar ungeeignet: „Die Heimatgebiete des Eichenprozessionsspinners, der seit 2003 immer zahlreicher in Deutschland gesehen wird und den man als Albtraum eines jeden Eichenwaldes bezeichnen könnte, sind ursprünglich wärmere Regionen Mitteleuropas.“ Aber auch weniger verschachtelte oder lange Sätze können manchen Menschen Schwierigkeiten bereiten. Es braucht also einiges an Übung und Know-how, um sich in Leichter Sprache auszudrücken.

Eine weitere Besonderheit der Leichten Sprache ist der Punkt in der Mitte eines Wortes. Er dient als Lesehilfe und wird benutzt, um lange Wörter zu gliedern, bei denen die Schreibweise mit Bindestrich nicht korrekt wäre.

Denn eins sollte man nie tun: falsches Deutsch verwenden. Damit würde man es sich zwar selbst unter Umständen leichter machen – für die Menschen, für die der Text gedacht ist, wäre das aber kontraproduktiv. Für sie bildet die Leichte Sprache nämlich oft eine Brücke auf dem Weg zum Standarddeutsch. Oder eher: die erste Stufe einer Treppe, die dort hinführt. Auf den Stufen dazwischen durchquert man die Welt der Einfachen Sprache. Einfache Sprache bietet eine große Bandbreite an möglichen Vereinfachungen – von fast noch Leichter Sprache bis fast schon Standardsprache. Je mehr Stufen man also hochgeht, desto näher kommt man dem Standarddeutsch und desto mehr Regeln der Leichten Sprache lässt man hinter sich.

Beispielstexte
 

Standardsprache

Frische Zutaten, mit Liebe und Können zusammengestellt, auf den Punkt gegart, gebacken oder gebraten und mit den richtigen Gewürzen abgerundet – so kreieren Sie raffinierte Gaumenfreuden für Ihre Gäste. Doch vor dem Genuss kommt der Blick in die Speisekarte. Sie sollte so gestaltet sein, dass einem schon beim Durchblättern das Wasser im Munde zusammenläuft.

Hochwertiges Material, ansprechende Grafik und – hier kommen die Expertinnen und Experten ins Spiel – die sprachliche Aufbereitung sind dabei nicht zu unterschätzen. Wenn aus der Steckrübe eine Steakrübe wird oder aus der Apfelschorle eine Apfelscholle, sorgt das vielleicht für Heiterkeit bei Tisch, doch es könnte auch leicht der Eindruck entstehen, dass du dich in der Küche ebenso wenig Mühe gibst wie bei der Rechtschreibung.

Nutze den Service eines professionellen Lektorats. Die Expertinnen und Experten schnippeln die Texte so zurecht, dass keine Rechtschreibfehler übrig bleiben, ordnen die Gerichte logisch an und setzen auf Wunsch ein stilistisches Sahnehäubchen drauf.

Einfache Sprache

Du hast ein Restaurant? Dann kochst du bestimmt sehr gut. Oder dein Koch kocht sehr gut. Du willst: Das Essen soll schön aussehen. Und das Essen soll deinen Gästen lecker schmecken.

Aber auch die Speisekarte muss schön aussehen, weil deine Gäste als Erstes die Speisekarte sehen. Deine Gäste sollen dann denken: Hier schmeckt das Essen bestimmt sehr lecker!

Das ist wichtig für eine schöne Speisekarte:

  • Gutes Papier.
  • Schöne Schrift.
  • Vielleicht schöne Bilder vom Essen.
  • Du musst alle Wörter in der Speisekarte richtig schreiben.

Wenn Du nicht alle Wörter richtig schreiben kannst, dann frag Expertinnen und Experten!

Es gibt dafür Lektorate. Ein Lektorat korrigiert Texte. Korrigieren heißt: Die Menschen dort finden die Fehler und schreiben die Wörter dann richtig. Die können auch deine Speisekarte korrigieren. Zum Beispiel gibt es dann diesen Fehler nicht:

In der Speisekarte soll das Wort Apfelschorle stehen. In der Speisekarte steht aber das Wort Apfelscholle. Hier ist ein Buchstabe falsch. Die Gäste könnten das merken und dann denken sie vielleicht: Die Speisekarte ist nicht gut! Vielleicht ist dann auch das Essen nicht gut!

Das können die Menschen in dem Lektorat für dich machen:

  • Die finden die Fehler und die schreiben die Wörter dann richtig.
  • Die sortieren die Gerichte in der Speisekarte, damit alles schön ordentlich aussieht.
  • Die können die Texte in der Speisekarte auch neu schreiben, damit sie schöner klingen.

Leichte Sprache

Du hast ein Restaurant?
Dann kochst du bestimmt sehr gut.
Oder dein Koch kocht sehr gut.
Du willst:

  1. Das Essen soll schön aussehen.
  2. Das Essen soll deinen Gästen lecker schmecken.

Aber auch die Speise·karte muss schön aussehen.
Die Speise·karte sehen deine Gäste nämlich als Erstes.
Deine Gäste sollen dann denken:

  1. Hier schmeckt das Essen bestimmt sehr lecker!

Das ist wichtig für eine schöne Speise·karte:

  • Gutes Papier.
  • Schöne Schrift.
  • Vielleicht schöne Bilder vom Essen.
  • Du musst alle Wörter in der Speise·karte richtig schreiben.

Vielleicht kannst du nicht alle Wörter richtig schreiben.
Dann frag Menschen, die das können!
Es gibt dafür Lektorate.
Ein Lektorat korrigiert Texte.
Korrigieren heißt:

  1. Die Menschen dort finden die Fehler.
  2. Und die schreiben die Wörter dann richtig.

Die können auch deine Speise·karte korrigieren.
Zum Beispiel gibt es dann diesen Fehler nicht:

In der Speise·karte soll das Wort Apfel·schorle stehen.
In der Speise·karte steht aber das Wort Apfel·scholle.
Hier ist ein Buchstabe falsch.
Die Gäste können das merken.
Und dann denken die Gäste vielleicht:

  1. Die Speise·karte ist nicht gut!
  2. Vielleicht ist dann auch das Essen nicht gut!

Das können die für dich machen:

  • Die  finden die Fehler.
    Und die schreiben die Wörter dann richtig.
  • Die sortieren die Gerichte in der Speise·karte.
    Dann sieht die Speise·karte schön ordentlich aus.
  • Die können die Texte in der Speise·karte auch neu schreiben.
    Dann klingen die Texte schöner.

 

 

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