Die Filstalbrücke ist eine Eisenbahnüberführung der Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm. Sie besteht aus zwei Teilbauwerken und überspannt zwischen der Gemeinde Mühlhausen im Täle sowie der Stadt Wiesensteig das Tal der Fils in einer Höhe von bis zu etwa 85 m. Sie ist damit, nach der Müngstener Brücke und der Rombachtalbrücke, die dritthöchste Eisenbahnbrücke in Deutschland. Sie verbindet zwei Eisenbahntunnel: den Boßler- und den Steinbühltunnel.
Betrieb: Tagsüber befahren recht viele Züge die Filstalbrücke und insbesondere der Nahverkehr ist über den Halt im Bahnhof Merklingen gut abschätzbar. Die Züge halten dort jede Stunde zur Minute 39 Richtung Ulm und zur Minute 40 Richtung Stuttgart. Da die Entfernung zur Filstalbrücke ca. 10 km beträgt die Fahrzeit ca. 4-5 Minuten Richtung Ulm und ca. 5-6 Minuten Richtung Stuttgart.
Geschichte: Die ersten Probebohrpfähle wurden im Herbst 2013 hergestellt.
Im Vorfeld waren umfangreiche Hangsicherungsarbeiten notwendig: Zwei Regenüberlaufbecken und eine große Behelfsbrücke über die Fils mussten gebaut und der Tälesbahn-Radweg verlegt werden.
Im Sommer 2015 wurde begonnen die Baugrube für die ersten beiden Brückenpfeiler auszuheben. Diese mussten hangseitig mit einer 30 Zentimeter dicken Spritzbetonwand und Stahlankern gesichert werden.
Anfang 2016 wurden dann die ersten Pfeiler betoniert.
Im Februar 2018 wurde mit dem Aufbau der 800 Tonnen schweren Vorschubrüstung begonnen.
Im März 2020 erreichte er das Widerlager am Steinbühltunnel.
Am 14. Juli 2021 wurde der „Brückenschlag“ gefeiert.
Im Februar 2022 begannen Testfahrten, bei denen Geschwindigkeiten bis 275 km/h geplant waren.
Im August 2022 waren die Arbeiten für beide Brücken so gut wie abgeschlossen.
Die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm ging am Freitag, 9. Dezember 2022, offiziell in Betrieb.
Zum Cache selbst führt eine einspurige öffentliche Straße mit Ausweichbuchten. Der obere Teil (von den Eselhöfen her kommend) ist in einem schlechten Zustand und mit Schlaglöchern übersäht. Fahrt entsprechend langsam, besonders mit dem Fahhrad. An der Brücke selbst gibt es eine Parkbucht für (max 3 kleine) Cachermobile. Somit die Wertung S2/G1 für einen "Hin und Mit". In der Dose gibt es massig Platz für Tauschgeschenke.
Um das Bauwerk herum wurde inzwischen ein Zaun errichtet, so dass keinerlei Gefahr mehr besteht. Zum finden des Cache muss weder die Brücke noch das zugehörige Bahngelände betreten werden.
