Die Cacheserie «Lebensraum Geisslibach» ist in Zusammenhang mit meiner Projektarbeit während dem Abschlussjahr der 3. Klasse der VSGDH erstellt worden. Sie soll dem Besucher die Umgebung und die Vielfalt der Region Diessenhofen zeigen und erlebbar machen. Die Runde startet in der Nähe der Einmündung des Geisslibaches in den Rhein und folgt dem Bachlauf bis ins vordere Stammertal. Insgesamt können 17 Geocache auf dieser Route angelaufen werden (Gesamtgehzeit ohne Suche ca. 2 Stunden). Die Rückfahrt nach Diessenhofen ist ab der Bushaltestelle Unterstammheim Neubr. Ulmerhof möglich. Achtung: Bei einem Cache ist Spezialwerkzeug notwendig (Magnet an Schnur). Die Serie wurde von den Gemeinden Diessenhofen, Schlattingen-Basadingen sowie Stammheim bewilligt.
Zum Cache:
Mit dem wachsenden Warenverkehr in der nachmittelalterlichen Zeitepoche und den Zöllen bei Brücken und der Rheinschifffahrt (Salzhandel) blühte die Region Diessenhofen auf und löste folglich eine rege Bautätigkeit insbesondere im Städtchen Diessenhofen aus. Entlang des Geisslibaches bildeten sich über die Zeit mehrere Siedlungen . Diessenhofen (Deozincova) wurde erstmals im Jahre 757, Schlattingen (Slattingarro) im Jahr 897, Willisdorf (Wilihdorf) um 846 und Stammheim um 761erwähnt. Nebst Bauernhöfen prägten Mühlen und Sägereien das jeweilige Dorf- bzw. Weilerbild. Die erste und urkundlich belegte älteste Mühle im Thurgau stand in Basadingen (875), also in unmittelbarer Nähe zu diesem Cache. Weiter reihten sich bis zu zehn Mühlen am Geisslibach auf. Einige Mühlen – oder zumindest Gebäude davon – bestehen heute noch. Dies sind die Rietmühli (Waltalingen/ZH), Furtmühle (Stammheim), Mühle Bachmann (Willisdorf), Rott- und Mittlerimühli (Diessenhofen).