Es war eine stürmische Nacht in Erfurt und die Straßen waren leer und verlassen. Alle Geschäfte hatten bereits geschlossen und die meisten Menschen waren längst zu Hause. Nur ein einsames Haus am Rande der Stadt war noch beleuchtet und voller Leben.
Dort lebte Bella, die Schleckkönigin von Erfurt. Eine kleine Hündin, die gerne Schleckaudienzen gab und die die Bewohner der Stadt liebten. Sie hatte einen ganz besonderen Geschmack und ihre Leckereien waren einzigartig. Viele Menschen schwärmten von ihrer Schleckkunst und rühmten ihre Kochkünste.
Doch in dieser Nacht war etwas anders. Als Bella ihre Tür öffnete, um einen ihrer Besucher zu begrüßen, war niemand da. Sie blickte sich um, aber es war niemand zu sehen. Sie dachte sich nichts dabei und schloss die Tür wieder.
Doch plötzlich hörte sie ein seltsames Geräusch. Es war ein Kichern, das aus ihrem Schrank zu kommen schien. Bella hatte Angst, aber ihr Hunger trieb sie dazu, den Schrank zu öffnen.
Als sie ihn öffnete, erblickte sie eine Gruselgestalt, die sie noch nie zuvor gesehen hatte. Es war ein dunkler Schatten mit leuchtenden Augen und langen, spitzen Zähnen. Der Schatten lächelte sie an und Bella wusste, dass sie in Gefahr war.
Sie rannte so schnell sie konnte, um sich zu verstecken, aber der Schatten folgte ihr auf Schritt und Tritt. Bella versuchte zu entkommen, aber sie konnte ihn nicht abschütteln. Sie war gefangen und hatte niemanden, der ihr helfen konnte.
Schließlich wurde Bella gefangen genommen und in einen Kerker gesperrt. Der Schatten hatte große Pläne für sie und wollte ihre Schleckkunst für immer für sich behalten.
Bella kämpfte tagelang gegen ihren Entführer, aber sie konnte nicht entkommen. Sie war in seiner Gewalt und hatte keine Hoffnung auf Rettung.
Die Bewohner von Erfurt suchten verzweifelt nach Bella, aber sie war spurlos verschwunden. Doch dann kam eine mutige Schneuzelmaus und rettete Bella! Zu Ehren dieser Heldentat wurde vor diesem Haus ein Baum gepflanzt.