Kleiner Tradi der Euch in die Nähe des Fraunhofer Institutes - Schmallenberg / Grafschaft führt.
Im Volksmund wird diese Einrichtung mehr oder weniger liebevoll „die Rattenburg“ genannt.
Parken kann man direkt vor Ort und auch eine Bank für den gemütlichen Logeintrag haben wir extra vor Ort aufgestellt.
Hier ein paar Infos zum Fraunhofer Institut: (Quelle Wikipedia)
Das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, auch in der Kurzbezeichnung Fraunhofer IME genannt, ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft. Das Institut hat mit seinem Institutsbereich Molekularbiologie den Sitz in Aachen und Münster und mit dem Institutsbereich Angewandte Ökologie und Bioressourcen den Sitz in Schmallenberg im Stadtteil Grafschaft und in Gießen. Seine Aktivitäten sind der angewandten Forschung und Entwicklung im Fach Lebenswissenschaften auf dem Gebiet der Molekularbiologie und Ökologie zuzuordnen.
Angewandte Ökologie (Schmallenberg)
Fraunhofer IME in Schmallenberg-Grafschaft
Im Jahr 1957 errichtete man den Gebäudekomplex. Das Forschungsinstitut entstand aus einem Labor zur Erforschung der Staublungenerkrankung.
[1] Der in Schmallenberg angesiedelte Institutsteil wurde 1959 von Karl Bisa gegründet. Das damalige Institut für Aerobiologie ging aus einer Forschungsstelle hervor, die bereits von der Fraunhofer-Gesellschaft betreut wurde. Tätig war das Institut für Aerobiologie der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der orientierten Grundlagenforschung gegenüber chemischen, aerogenen und radiologischen Umwelteinflüssen auf biologische Systeme. Die Aufgaben wurden in etwa gleich starken Abteilungen der Biologie, Chemie und Physik bearbeitet.
[2] 1968 stand das Institut im Fokus einer Desinformationskampagne der DDR, die den in Schmallenberg beschäftigten Mikrobiologen Ehrenfried Petras als Kronzeugen präsentierte und vermeintliche Belege dafür lieferte, dass die BRD ABC-Waffen herstelle.
[3] Bis zum Jahr 2022 wird das Institut für rund 32 Millionen Euro erweitert. Die Bauarbeiten haben Ende 2014 begonnen. Ein Teil der Gebäude soll abgerissen und durch größere ersetzt werden. Neben der Renovierung der alten Gebäude entstehen unter anderem ein neues ein viergeschossigen Laborgebäude, ein Ver- und Entsorgungshof, Lagerhallen, Parkplätze, Seminarräumen und Bibliothek. Zudem werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.
[4] Der heutige Institutsteil zielt auf die Erkennung und Beurteilung der Chancen und Risiken synthetischer und biogener Stoffe für Umwelt und Verbraucher sowie auf die Entwicklung und Umsetzung von Strategien zu deren Schutz. Durch Projektbearbeitung im Auftrag von Behörden und entsprechende Beratungstätigkeit übt das Institut auch einen maßgeblichen Einfluss auf umweltpolitische Entscheidungen aus. Ziel ist es unter anderem, die Belastung von Umwelt und Verbraucher durch Chemikalien zu erkennen und zu beurteilen.
Der Institutsteil Angewandte Ökologie gliedert sich in
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Pflanzenschutz
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Chemikalien- und Produktsicherheit
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Boden- und Gewässerschutz
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Umweltmonitoring
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Lebens- und Futtermittelsicherheit
Die Kernkompetenzen zur Erledigung dieser Aufgaben liegen in den Bereichen Umweltchemie, Umweltsimulation, Umwelt- und Lebensmittelanalytik, Cryobanking, Ökologie und Ökotoxikologie, Mathematische Modellierung, Risikobewertung und -kommunikation.
(Quelle: Wikipedia)