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Ritterstein 232: Gambsklause 1841 Multi-Cache

Hidden : 5/12/2023
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:





Der Ritterstein Gambsklause 1841 (Ritterstein Nr. 232) liegt zwischen Leimen und Hermersbergerhof am Wartenbach.
Der Gambswoog ist ein Stauweiher mit Klause zur Holzflößerei. Seinen Namen erhielt der Ritterstein vom damaligen Kreisforstrat Franz Ernst Gambs, der 1828 nach Speyer kam und als Leiter der Beforstung des Elmsteiner Waldes arbeitete. Er war auch für den Bau der Holztriftanlagen am Wartenbach im Wartenbachtal (früher Floßbachtal - s. auch Ritterstein Nr. 56 Königswoog) zuständig.

Der Gambswoog ist ein außergewöhnlich gut erhaltener und voll gefüllter Triftwoog, der unmittelbar an der Quelle des Wartenbachs liegt. Sein zentrales Bauwerk ist einerseits annähernd erhalten und andererseits der hier beschriebene Ritterstein Nr. 232. Der Woog und die Quelle befinden sich in einem entlegenen und heute schwer zugänglichen oberen Talende. Die nächstgelegene Siedlung Hermersbergerhof liegt ungefähr 150 Höhenmeter und drei Kilometer Luftlinie südöstlich des Gambswoogs.

Funktion
Der Gambswoog war im System der Holztrift ein Sammelwoog. Wesentliches Merkmal war der Aufstau und die schubartige Abgabe von möglichst großen Mengen an Wasser. Der Beginn der eigentlichen Holztrift fand erst unterhalb des Wooges statt.

Bauwerke
In baulicher Hinsicht ist der Gambswoog in zweierlei Hinsicht bedeutsam. Das Absperr- und Auslaufbauwerk ist in seiner Sandsteinkonstruktion sehr gut erhalten. Im Gegensatz zu vergleichbaren Bauwerken an anderen Triftwoogen im Pfälzerwald wurden die massiven Sandsteinquader zusätzlich bearbeitet. Abgeschrägte und abgerundete Kanten sind die Besonderheiten der ansonsten schlicht gehaltenen Bauteile. Das Abflussgitter vom Woog (Siebfunktion) in Richtung des Grundablasses ist dagegen nicht im Original erhalten. Es wurde nachträglich angebracht. Der Grundablass ist ebenfalls im Vergleich zu anderen Triftwoogen deutlich umfangreicher konstruiert. Die Wasserführung im Dammbauwerk verläuft vom Woogauslauf zunächst vertikal und anschließend horizontal. Die zurückgelegte jeweilige Distanz von mehreren Metern erforderte einen umfangreich gemauerten Grundablass im unteren Abflussbereich des Dammes, der aufgrund seines Erhaltungszustands sehr gut nachvollziehbar ist.

Räumliche und zeitliche Einordnung des Wooges
Der Gambswoog war einst Teil der Holztrift am Wartenbach. Der rund sieben Kilometer lange Wartenbach zählt zum Einzugsgebiet der Wieslauter, die in Richtung Rheinebene entwässert. Erbaut wurde der Woog im Jahr 1841. Benannt wurde er nach Kreisforstrat Franz Ernst Gambs, der 1828 nach Speyer versetzt worden war und in dessen Zuständigkeitsbereich die Errichtung der Triftanlagen entlang des Wartenbachs fiel. Die Holztrift im Pfälzerwald wurde großflächig bis ins späte 19. Jahrhundert betrieben. Die Holztrift am Wartenbach wurde spätestens im Jahr 1906 eingestellt.

Umgebung des Wooges
In Sichtweite zum Gambswoog befindet sich die Quelle des Wartenbachs. Das Wasser tritt aus einem Spalt in der Sandsteinwand aus und ist geringfügig mittels einer Metallplatte mit V-Einschnitt gefasst. Nach wenigen Metern fließt das Quellwasser in den Gambswoog.

Quellen: KuLaDig (Ritterstein), KuLaDig (Gambswoog)


Der Rundweg führt euch zunächst hinunter zum Gambswoog. Teilweise geht es durch eine Zone für natürliche Entwicklung, in der die Wege nicht unbedingt freigehalten werden. Davon betroffen ist derzeit vor allem das Stück zwischen Abzweig 1 und Abzweig 2.
Anschließend geht es eine Weile entlang des Wartenbachs. Von dort führt der Weg gemächlich wieder nach oben und zurück zum Ausgangspunkt.
Insgesamt sind etwa 7 km und 230 Höhenmeter zu überwinden.

1. Station: Wegweiser
A = 10 * Entfernung nach Rodalben
B = Vorkommastelle der Entfernung nach Hofstätten

2. Station: Wegweiser
C = Vorkommastelle der Entfernung zur Ruine Gräfenstein
D = Höhe "östl. Kieneck" über NN

3. Station: Schild am Baum
E = erste Zahl
F = zweite Zahl

4. Station: Schild am Baum
G = BWW des ersten Wortes
H = BWW des zweiten Wortes

Den Cache findet ihr bei N49° 1[A+C-D+E-F-H] E7° 4[A-B+D+E+F+F+G+H].

Additional Hints (Decrypt)

Qvr Fhzzr qre npug Inevnoyra orgenrtg npuggnhfraqshraquhaqregrvahaqfrpumvt

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)